24.09.2020
Veranstaltungen

Aus der aktuellen Rundverfügung der EKM (siehe "Downloads" auf dieser Seite):

Freizeiten:

Nach der Öffnung der Tagungshäuser planen verschiedene Gruppen Freizeiten, insbesondere in den bevorstehenden Herbstferien. Langfristige Aussagen über die Durchführbarkeit oder Einschränkungen sind leider nicht möglich. Es können kurzfristig jederzeit Änderungen eintreten. Alle Verantwortlichen müssen sich aktuell auf dem Laufenden halten: Was gilt vor Ort? Was gilt in der Zielregion?
Wenn innerhalb Deutschlands Tagungshäuser geschlossen werden oder Gäste nicht anreisen dürfen, können die Häuser keine Stornokosten in Rechnung stellen. Wenn Gruppen oder Einzelne jedoch ihrerseits Corona-bedingt absagen müssen (z. B. regionale Einschränkungen; Erkrankungen innerhalb der Gruppe, Kontakte mit Erkrankten usw.) fallen Stornokosten an.

 

 

 

 

Darum wird der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung empfohlen:

https://jhdversicherungen.de/Gruppen-Reiseruecktrittsversicherung.php?call=Startseite.Premiumprodukte.Reiserücktritt.

Es wird empfohlen, die Fahrten für feste Gruppen zu planen. Kleinere Gruppen lassen sich besser steuern und an veränderte Bedingungen anpassen. Wenn mehrere Gruppen gemeinsam an einer Fahrt teilnehmen, sollte das Programm vor Ort möglichst in den festen Gruppen/Kohorten stattfinden. Lockerungen sind dann leichter umzusetzen. Gemischte Gruppen müssen sich an Abstandsregeln und Mund-Nasen-Schutz halten. Ob es Ausnahmen aus pädagogischen Gründen geben soll, ist zu prüfen.  

Für alle Maßnahmen ist nach bisheriger Lage ein Infektionsschutzkonzept (Transport, Programm, Aufenthalt, ggf. Verpflegung) erforderlich. Außerdem gelten vorrangig die Infektionsschutzkonzepte der Tagungshäuser. Zu beachten ist, dass die Bettenbelegung in den Häusern meist reduziert wurde.
Ein Notfallplan sollte erarbeitet werden. Was ist zu tun, wenn ein Teilnehmer oder die Gruppenleitung erkrankt? Wer kann zuhause dienstlich ansprechbar sein und ggf. einspringen? Wie wird ein Rücktransport organisiert? Können erkrankte Teilnehmende notfalls nach Hause oder ist der Rest der Familie selbst im Urlaub? Die Teilnehmenden sollten darum bereits mit der Anmeldung die persönliche Versorgung im Notfall verbindlich absichern. Die Entscheidung für oder gegen eine Maßnahme ist mit der Leitung abzusprechen (Kreisreferentin/Kreisreferent, Kirchenkreisleitung, Gemeindekirchenrat).

 

Festlegungen der Länder:

Sachsen-Anhalt:

  • Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Menschen unter freiem Himmel sind erlaubt.
  • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen:  Ab 29. August dürfen max. 500 Menschen zusammenkommen. Die Regelungen gelten den Angaben zufolge für "fachkundig organisierte Veranstaltungen" (z.B. kirchliche und standesamtliche Trauungen sowie Beisetzungen). Ausgeschlossen bleiben weiterhin Clubs und Diskotheken sowie Volksfeste.
  • Private Feiern, bei denen die Zahl der Teilnehmer 50 Personen überschreitet, sind nur bei einer fachkundigen Organisation zulässig. Eine fachkundige Organisation im Sinne dieser Verordnung liegt vor, wenn der Veranstalter im Rahmen einer geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder vergleichbaren Verantwortung das Konzept nach § 1 Abs. 1 Satz 5 erstellt hat. Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von der Personenzahl untersagt.
  • Gottesdienste in Sachsen-Anhalt sind erlaubt, unter Hygieneauflagen.
  • Es gilt nur noch die Empfehlung, sich mit nicht mehr als zehn Menschen zu treffen und möglichst wenige wechselnde Kontakte zu haben.

Die 8. Corona-Verordnung des Landes Sachsen-Anhalt gibt es hier: https://ms.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MS/MS/Presse_Corona/VO/20200915_Achte_SARS-CoV-2-EindaemmungsVO.pdf

Thüringen:

  • Nicht-öffentliche Veranstaltungen sowie private oder familiäre Feiern müssen ab dem 30. August in geschlossenen Räumen mit mehr als 50 Personen oder unter freiem Himmel mit mehr als 100 Personen mindestens zwei Werktage vor Veranstaltungsbeginn angezeigt werden.
  • Gottesdienste sind erlaubt, unter Hygieneauflagen.
  • Öffentliche Gemeindefeste sind nach § 7 Abs. 1 im Grundsatz möglich, aber erlaubnispflichtig. Erforderlich ist hier ein enger Kontakt zu den örtlichen Gesundheitsämtern mit mehrwöchigem Vorlauf. Die zuständigen Landkreise bzw. Kreisfreien Städte können aber Ausnahmeerlaubnisse erteilen. Diese Möglichkeiten sind lokal zu klären.
  • Eine rechtlich verbindende Kontaktbeschränkung gibt es in Thüringen nicht mehr. Allen wird jedoch weiterhin geraten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Personen möglichst gering zu halten.
  • Empfohlen wird, sich nur mit Angehörigen eines weiteren Haushalts oder mit nicht mehr als zehn sonstigen Personen zu treffen. Der Personenkreis, mit dem man sich regelmäßig trifft, sollte möglichst konstant bleiben. So sollen mögliche Infektionsketten schneller nachvollzogen werden können.
  • Wo immer möglich und zumutbar, ist weiterhin ein Mindestabstand von wenigstens eineinhalb Metern einzuhalten. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen, in Einrichtungen mit Publikumsverkehr, in Betrieben und Geschäften, in Wohnheimen und Sammelunterkünften müssen Infektionsschutzregeln eingehalten werden.
  • Einrichtungen mit Publikumsverkehr in geschlossenen Räumen müssen die Kontaktdaten der Besucher erfassen (Gaststätten, öffentliche Veranstaltungen,Messen, Spezialmärkte, Ausstellungen, Hallen- und Freizeitbäder, Thermen, Saunen, Kulturelle Einrichtungen mit Publikumsverkehr wie Museen, Theater, Kinos etc. Der Datenschutz muss gewährleistet werden. Alle Bereiche mit Publikumsverkehr müssen ein schriftliches Infektionsschutzkonzept vorhalten.

Thüringer Verordnung zur Verlängerung und Änderung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 30. August 2020 (gültig bis 30. September 2020): https://corona.thueringen.de/behoerden/ausgewaehlte-verordnungen/

 

Handlungsempfehlungen zum Verhalten in der Heizsaison 2020/ 2021:

"Beheizen & Temperieren von Kirchen während der Corona-Pandemie - Stellungnahme und Handlungsempfehlungen", im Auftrag von elf Bistümern und Landeskirchen: Das Dokument findet sich auf dieser Seite unter "Downloads".



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