Deutscher Orgeltag am 9. September | Eigene Veranstaltung ab sofort eintragen

Bereits zum achten Mal wird in diesem Jahr der „Deutsche Orgeltag“ begangen, zeitgleich mit dem Tag des Offenen Denkmals.  Am Sonntag, 9. September, können überall in Deutschland in Kirchen, Konzertsälen, Orgelbauwerkstätten und Privathäusern Pfeifenorgeln bewundert werden.

Die Pfeifenorgel, auch „Königin der Musikinstrumente“ genannt, ist das aufwändigste, größte und teuerste Instrument. Viele Menschen wissen nicht, wie eine Orgel funktioniert und was man alles mit ihr machen kann. Darum werden Organisten, Orgelbauer, Kirchengemeinden und Orgelfreunde gesucht, die an diesem Tag Veranstaltungen zum Thema Pfeifenorgel organisieren und durchführen. In den Vorjahren gab es bereits viele Ideen: Es wurden Konzerte für Kinder, Orgelwanderungen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus sowie Werkstattbesichtigungen angeboten. Wer mochte, konnte auch selbst einmal versuchen, Orgel zu spielen. Nähere Informationen zu dem Tag sind auf der Website des Orgeltags (www.orgeltag.de) zu finden. Dort können ab sofort auch eigene Veranstaltungen eingetragen werden.
Erst im vergangenen Dezember wurden sowohl der Orgelbau als auch die Orgelmusik von der zuständigen UNESCO-Kommission zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Da am 14. September dieses Jahres in Berlin die UNESCO-Urkunde überreicht wird, darf der Orgeltag sich in diesem Jahr auch in die Woche nach dem 9. September hinein ausdehnen. Es ist deshalb wichtig, dass das genaue Datum der Veranstaltung auf der Website www.orgeltag.de eingetragen wird. In Erfurt wird übrigens am 9. September eine Open-Air-Orgel auf dem Fischmarkt im Zentrum der Stadt zu erleben sein. Kirchenmusikdirektor Jens Goldhardt aus Gotha spielt dort um 12.30 Uhr.