03.11.2020
Digitale Herbsttagung des EKM-Kirchenparlaments

Erfurt (epd). Die Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland will am 19. November in ihre Herbsttagung starten.

Wegen der Corona-Einschränkungen müssten die Beratungen aber in das Internet verlegt werden, kündigte ein EKM-Sprecher am Montag in Erfurt an. Die Frühjahrstagung im Mai war noch ganz abgesagt worden. Der EKM gehörten 2019 etwa 680.000 evangelische Christen an, die meisten von ihnen leben in Thüringen und Sachsen Anhalt. Die übrigen Mitglieder stellen Gemeinden in Brandenburg und Sachsen.

Wegen des digitalen Formats gebe es Abstriche bei der Tagesordnung. Sollten es nötig sein, werde die zweitägige Synode um den Samstag erweitert, kündigte der Sprecher an. Behandelt würden aber auf alle Fälle der Umgang mit den Kirchenfinanzen in diesem und im kommenden Jahr. Dazu stehen Beratungen zu Nachträgen des Doppelhaushaltes 2020/21 auf dem Programm.

Die Pandemie belastet die EKM nach eigenen Aussagen durch geringere Einnahmen aus der Kirchensteuer sowie Mehrausgaben für den Schutz gegen das Virus. Allein 2020 rechne man mit etwa zehn Prozent weniger Kirchensteuern. Entsprechend verminderten sich zwar auch die Ausgaben an die staatliche Finanzverwaltung für den Einzug der Kirchensteuern, im Ergebnis ergebe sich aber ein Minus von 9,85 Millionen Euro. Diese Summe soll laut Entwurf für den Nachtragshaushalt der Ausgleichsrücklage der Landeskirche entnommen werden.

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