24.02.2024
"Save the Children": Kindern in Ukraine langfristig helfen

Berlin (epd). Zum zweiten Jahrestag des russischen Überfalls auf die Ukraine hat die Hilfsorganisation Save the Children Schwierigkeiten bei der Finanzierung langfristiger Projekte für Kinder in dem Land beklagt.

Ihnen müsse aber auf Dauer geholfen werden, sagte Geschäftsführer Florian Westphal am Freitag im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB).

Viele Schulen könnten nach wie vor nicht besucht werden, weil sie nicht über ausreichende Schutzräume verfügten, sagte Westphal weiter: „Deswegen versuchen wir zum Beispiel, digitale Lernmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.“ Direkt an der Front gehe es oft um „akute humanitäre Nothilfe“. Landesweit sei für die Hilfsorganisation aber das Thema Bildung wichtig.

In die Stadt Czernowitz im Westen des Landes sind demnach viele Familien aus dem Osten und Süden geflohen. Dort lebten Mütter und Kinder in Sammelunterkünften unter nicht einfachen Bedingungen. Ihre materiellen Umstände seien schwierig, beklagte der Geschäftsführer von Save the Children Deutschland. Es gebe viele traumatisierte Kinder, die etwa Angst im Dunkeln hätten oder mit Zeichnungen von Bombenangriffen das Erlebte verarbeiten. Diese "unsichtbaren Folgen des Krieges für die Kinder seien sehr präsent.

Russland hatte die Ukraine vor zwei Jahren, am 24. Februar 2022, überfallen. Am zweiten Jahrestag des Kriegsbeginns sind deutschlandweit Protestkundgebungen angekündigt.


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