Freud und Wonne

Es wird endlich sommerlich hell und warm. Die Sonne erfreut uns. Die Natur bricht auf und auch unser Körper wird wieder lebendig.

Die güldne Sonne / voll Freud und Wonne
bringt unsern Grenzen / mit ihrem Glänzen
ein herzerquickendes, liebliches Licht.
Mein Haupt und Glieder, / die lagen darnieder;
aber nun steh ich, / bin munter und fröhlich,
schaue den Himmel mit meinem Gesicht.

Dieses Lied passt zur emotionalen Großwetterlage im Wonnemonat Mai. Und wenn wir weiter singen, kommen in den weiteren elf Strophen immer wieder Bilder aus der Natur, die uns mit Gott als dem Schöpfer in Kontakt bringen, der vor uns war, der nach unserem Tod sein wird und dem sich all unser Dank widmet.
Wir nehmen allen Besitz aus Gottes Hand. Und ich glaube, wenn wir als Antwort darauf dankbar und fröhlich leben, ist das am ehesten in Gottes Sinne.

Mit dieser fröhlichen Lebenshaltung wollen wir durchs Leben gehen. Online und offline Freude verbreiten, über Gottes Größe staunen und davon singen, sprechen, tippen.
Manche sagen ja "immer, wenn ein Kind auf ein Smartphone schaut, stirbt auf einem Baum ein Abenteuer" und wollen damit technische Geräte im Alltag von Heranwqachsenden verteufeln. Aber darum geht es nicht, sondern um ein waches Auge, um einen fröhlichen Geist und um ein weites Herz. Ja, lasst uns rausgehen, in der Natur genießen, was Gott uns schenkt. Und lasst uns physisch wie digital darüber reden und davon zeugen, was wir von Gottes Wesen erkannt haben. Lasst uns Abenteuer erleben - auf Bäumen und auf Displays. Lasst uns das Beste aus beiden Welten erleben ohne sie gegeneinander auszuspielen. Und lasst uns Gott in beiden Welten preisen.

Karsten Kopjar, EKM SocialMedia

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