Kaltes Wetter, warme Herzen

Es wird kalt. Nicht nur draußen, sondern oft auch in Menschen. Lasst uns Warmherzigkeit leben!

Luther hat Gottes Gnade gepredigt und Aggression geerntet. Der andere (heilige) Martin hat durch gelebte Nächstenliebe Wärme zu Menschen gebracht. Wie gehen wir heute mit Menschen am Rande um? Wo reagieren wir auf soziale Kälte mit Selbstschutz und Engstirnigkeit? Wo machen wir unsere Herzen auf und erwärmen unser Umfeld?

Während in Bonn über globalen Klimaschutz geredet wird, vergessen viele das Klima in Familien, in Gemeinden, in Nachbarschaften, Städten, Schulen und Büros. Denn da wäre eine emotionale Erwärmung angebracht. Vielleicht können wir ja in beiden Bereichen achtsam werden: Das Weltklima durch nachhaltiges Wirtschaften und das soziale Klima durch wohlwollendes Miteinander gesund erhalten. Manchmal hilft schon ein Lächeln, eine helfende Hand, ein nicht-Wegsehen oder ein stilles Gebet, um Not zu lindern. Manchmal müssen wir Flagge bekennen und uns gegen Hetze am Stammtisch, Falschmeldungen im Internet oder fehlendes Bewusstsein für globale Gerechtigkeit aussprechen. Dann tragen wir die Botschaft der beiden Martins ins 21. Jahrhundert und damit auch die Botschaft des liebenden Gottes, auf den sie ihre Aktionen gegründet haben.

Ich wünsche uns warme und offene Herzen, die schon jetzt im trüben Herbst die Herzlichkeit versprühen von der wir Weihnachten singen werden.

Einen warmherzigen Herbst wünscht

Karsten Kopjar, EKM SocialMedia

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