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11.11.2016
Autobahn

Ich bin viel mit dem Auto unterwegs. Dabei erlebe ich auf der Autobahn bisweilen haarsträubende Situationen; bisher – Gott sei Dank – ohne Unfall. Zugleich bin ich erstaunt, wie wenige Unfälle passieren. Allein in Deutschland sind jeden Tag Millionen von Menschen unterwegs: Sehr erfahrene Autofahrer treffen auf Anfänger; vielleicht übermüdete LKW-Fahrer auf ausgeschlafene Familien, die in den Urlaub wollen.
Solange sich alle wenigstens an einige Grundregeln halten, ist es möglich, einigermaßen sicher durch den Verkehr zu kommen.
Ganz anders scheint es gegenwärtig abseits des Straßenverkehrs zu laufen. Der Bundespräsident und die Bundeskanzlerin werden unflätig beschimpft, schrankenlos pöbeln Menschen im Internet.
Um eine Gesellschaft weitgehend unfallfrei durch gewiss schwere Zeiten gehen zu lassen, sind Regeln umso wichtiger.
Mein Glaube wird nicht durch Regeln bestimmt. Da gilt allein Gottes Barmherzigkeit. Mein Leben als Bürger unseres Landes allerdings richtet sich nach Regeln und Gesetzen.
Das beginnt mit respektvollem Umgang im Alltag und führt zum Beachten der Gesetze nicht nur im Straßenverkehr.
Ich habe große Sorge um unser Zusammenleben. Als Christ folge ich der Bibel, das Beste für das Zusammenleben zu suchen. Wer nur seinen eigenen Regeln folgen will, schadet uns allen – und damit auch sich selbst.
Schwerste Unfälle auf der Autobahn zeigen, wohin Verletzungen der Regeln führen. Für unser Land will ich das nicht erleben.

Sorgenvoll und evangelisch grüßt aus Dessau
Joachim Liebig


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