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10.04.2020
Kreuz

Gott ist tot. So sagen es die Glaubenskritiker seit Jahrhunderten. Wer an einen Toten glaubt, hat keinen Mut zum Leben, sagen sie. Falsch! sage ich. Gott ist tot – das stimmt. Er stirbt als Mensch vor 2000 Jahren vor den Toren Jerusalems. Der Ort ist bekannt. Es scheint, als sei nun alles vorbei. Seine engsten Freunde sind erschüttert und fürchten um ihr eigenes Leben. Ist Gott tot?

Drei Frauen wollen es kurz darauf selber sehen. Gott lebt. Die Frauen zweifeln. Die Jünger glauben es nicht. Der Rest hält sich an scheinbar sichere Gewissheit: tot ist tot. So sagen sie bis heute. Ich bin gewiss, obwohl Gott am Karfreitag stirbt, geht es lebendig weiter. Ich werde sterben und es wird mir ergehen wie Gott: Ich werde leben.

Ich weiß nicht, wie das sein wird. Dazu bin ich zu beschränkt. Aber das Kreuz von Karfreitag verstehe ich und das leere Grab von Ostern glaube ich. Das ist Hoffnung, die dem Tod machtvoll entgegensteht. Mögen die Glaubenskritiker es sehen wie sie wollen.

Hoffnungsvoll grüßt aus Dessau

Joachim Liebig


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