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01.08.2016
Bitte keine Urlaubsfotos

Pling. Wieder eine Whatsapp-Nachricht. So früh am Morgen? Oh. Sonnenaufgang über dem Atlantik. Schön. Ein bisschen verwackelt, aber die gute Absicht ist erkennbar. Ja, freut mich, dass es Euch gut geht. Habt noch einen schönen Urlaub. Meinereine arbeitet ja schon wieder. Wenig später: Pling – das nächste Bild. Angekommen an der Donau. Das kühle Bier, im Hintergrund das Wasser. Ja, auch das freut mich. Respekt – so weit seid ihr gekommen. Lasst auch ihr es euch gut gehen.
Ich arbeite weiter, aber gerade macht es keinen Spaß. Der Urlaub war schön, aber er hätte noch drei Monate länger sein können. Ich arbeite gern, aber zu sehen, dass andere im Urlaubsmodus sind, das motiviert mich nicht. Ich würde auch gern an der Donau sein. Erst recht am Atlantik. Entspannt beim Bier, entspannt am Strand.
Ich bin wieder schneller getaktet. Mein Pensum will abgearbeitet sein. Da stört mich so viel Entspannung in den sozialen Medien. Ja, klar – ich freue mich für jeden, der sich gerade zurücklehnt. Aber ich habe einen höheren Puls.
Es gibt halt Zeiten zum Arbeiten und Zeiten zum Ausspannen. Jegliches hat seine Zeit. Anstrengen und Loslassen. Tun und Ruhn. Und das ist gut so. Also will ich es fröhlich tun und mich nicht ablenken lassen. Und wissen: Meine Zeit liegt in Gottes Ewigkeit.
Ulrike Greim, Weimar, Evangelische Kirche


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