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25.10.2016
Herzlichen Glückwunsch, Vereinte Nationen!

Herzlichen Glückwunsch, Vereinte Nationen! Heute ist euer Ehrentag. Der Tag, an dem vor 71 Jahren die UN-Charta in Kraft trat. Eure Geburtsurkunde sozusagen. 50 Staaten haben sie damals unterschrieben. Ihr habt also viele Väter und Mütter. 1945 hatten sie alle genug von Krieg und Massenmord. Genug davon, dass Menschen andere Men-schen ermordet haben, weil sie eine andere Hautfarbe, eine andere Religion, eine ande-re politische Überzeugung hatten. Genug von all den Bomben, den zerstörten Städten und Landschaften. Genug, genug, genug. Fest entschlossen waren sie damals, sich überall auf der Erde für Frieden und Menschenrechte einzusetzen. Alle Kräfte und An-strengungen wollten sie dazu bündeln. Gemeinsam, in einer internationalen Organisati-on: den Vereinten Nationen. Ich finde, seit damals habt ihr viel erreicht. Ihr versucht, in Krisen oder Konflikten alle an einen Tisch zu bekommen. Kümmert euch um Flüchtlinge. Bekämpft Krankheiten wie Pocken oder Polio. Schickt Blauhelm-Soldaten los, um den Frieden dort zu sichern, wo ein Krieg jederzeit wieder aufflammen kann. Und wo Men-schen hungern, kommt über die Hälfte der weltweiten Nahrungsmittelhilfe von euch. Si-cher - nicht alles gelingt. Oft genug müsst auch ihr hilflos zusehen. Im Nah-Ost-Konflikt zum Beispiel. Oder in Syrien. Aber ihr gebt nicht auf. Ich bin froh, dass es euch gibt. Denn wie wäre diese Welt wohl ohne euch, die Vereinten Nationen? - fragt Kristina Kühnbaum-Schmidt, Regionalbischöfin der evangelischen Kirche in Meiningen.


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