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26.09.2016
Interkulturelle Woche

Nun ist sie gestartet die interkulturelle Woche. Veranstaltungen hier und da, Begegnungen verschiedener Kulturen in Kirchen und Kommunen. Die Woche gibt es seit 40 Jahren. Nun aber ist ihr Anliegen ein Top-Thema. Mit den Flüchtlingen stellen sich Fragen: Was ist unsere Kultur, wie viel Vielfalt erträgt sie oder auch wie viel Einfalt? Manche beschwören das christliche Abendland und sehen es in Gefahr.

Dieses christliche Abendland müsste ja etwas mit diesem Jesus zu tun haben, oder? Wissen Sie, wie der ausgesehen hat? Klar, lange Haare, cooler Typ, eher hager als mit Bauchansatz, so um die 30 Jahre alt. Genauer: Er hatte vermutlich schwarze Haare, dunkle Augen und einen sehr dunklen Teint. Jesus wird ungefähr so ausgesehen haben wie die jungen Männer, die aus Syrien hierher geflohen sind, nur schlechter rasiert. Er war ein Jude aus ihrer Gegend. Dieses christliche Abendland hat im Morgenland seinen Anfang genommen. Die frohe Botschaft die Jesus verkündet hat, ist von dort aus nach Europa gekommen – über die Balkanroute.

Das hat Europa geprägt und gehört zu seinem Gewissen, dass alle Menschen gleich sind, Herz mehr wiegt als Hetze, Gewalt vom Teufel und Frieden möglich ist.

Europa – das ist der Kontinent der Vielfalt und der Toleranz. Wer das verteidigt, schützt auch das, was an diesem Abendland christlich ist. Denn Vielfalt ist das Beste gegen Einfalt.

Einen guten Tag wünscht Ralf-Uwe Beck, evangelisch und aus Eisenach.


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