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26.09.2016
Marsmission und Weltversagen

Sonntag – Zeit, um auszuspannen. Runterkommen. Sich umsehen. Wahrnehmen, was um einen herum ist. Mancher merkt gar nicht, dass Herbst geworden ist. Schon färbt der wilde Wein sich rot. Dafür wieder einen Blick gewinnen, für Heimat, Landschaft, Natur – dafür ist der Sonntag da, einmal im Hier und Jetzt sein.

Hunderte Menschen sehen das definitiv anders. Sie haben sich für die Mission Mars One beworben. 40 von denen sollen 2026 zum Mars fliegen. Ohne Rückfahrkarte allerdings. Das ist kein Witz, die wollen da bleiben und den Mars kolonialisieren. Derzeit ist ein Orbiter auf dem Weg zum Mars. Im Oktober soll das Gerät ankommen und dort die Atmosphäre erkunden und testen, wie man auf dem Roten Planeten landen kann. Alles für den Fall, dass es hier irgendwann eng werden könnte, uns die Rohstoffe ausgehen und die Erde unbewohnbar wird.

Wow, was da alles möglich ist. Aber bei aller Begeisterung für die Weltraumtechnik – meine andere Gehirnhälfte denkt: Die haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun. Wären all die Milliarden, die da in den Himmel geschossen werden, nicht besser hier investiert, dafür, dass alle, wirklich alle, einigermaßen leben und überleben können?

Der Sonntag ist dazu da, runterzukommen, uns zu erden. Wenn wir dann sehen, welchen Schatz uns Gott mit seiner Schöpfung anvertraut hat, kommen wir bestimmt nicht auf die Idee, Mutter Erde zu verlassen.

Einen schönen Tag wünscht Ihnen Ralf-Uwe Beck, evangelisch und aus Eisenach.


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