19.03.2020
Auf und davon

„Wenn alles brennt, wenn alles weh tut, dann bin ich bei dir“ singt Antje Schomaker in ihrem Lied: „Auf und Davon“ und setzt am Ende noch hinzu: „Frag mich alle Fragen, zeig mir deine Verluste, ich hol sie dir alle wieder“ – und der Schmerz ist auf und davon.

Ach, wie schön wäre das, denke ich, wenn es einen Menschen gäbe, der mir all meine Verluste ungeschehen machen könnte. Einen Heiland, der alles wieder heil macht.

Nicht nur die zerbrochenen Gläser, sondern auch die Menschen wiederbringt, die ich schon verloren habe und vielleicht noch verlieren werde in dieser Corona-Krise. Ach, wie schön wäre das. Aber noch nicht einmal Gott kann das.

Es ist Passionszeit und wir haben Wochen in Europa hinter uns, da haben Menschen Angehörige verloren, die einen durch Rassismus, Hetze und Gewalt, die anderen durch Krankheiten und Viren.

Keiner kann das ungeschehen machen, keiner kann all das Zerbrochene heilen. Auch Gott nicht. Aber Gott sagt: Ich bin da. In Jesus, auch am Kreuz. Ich bin bei euch bis ans Ende der Welt. Gott nimmt den Mund nicht so voll.

Aber er geht in seinem Sohn mit uns mit. Den Lebensweg und den Weg zum Kreuz.

Er sagt: Ich bin für dich da, ich bin jetzt hier, ich halte diesen Wahnsinn mit dir aus. In dieser Verheißung will ich ruhen,

sagt: Kristin Jahn, Superintendentin im Kirchenkreis Altenburger Land


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