13.05.2020
Autokorrektur

Oft schreibe ich Nachrichten über Whatsapp! Manchmal spielt mir dabei die Autokorrektur einen Streich. Ich tippe ein Wort ein und die Korrekturfunktion verändert mein Wort. Nur stimmt das nicht immer mit dem überein, was ich sagen will. Ich gehe auf senden, ohne selbst Korrektur gelesen zu haben. Das Missverständnis ist beim Empfänger!

Da wünschte ich einem Freund Droge Weihnachten und er fragte mich, ob ich okay sei. Ich meinte natürlich Frohe Weihnachten. Aus der Einladung zum Opernball wurde Ingwertee und aus Bücherregal wurde Psychothriller. Das sind lustige Missverständnisse der Autokorrektur.

Weniger lustig ist es, wenn jemand den Wortverdreher in den falschen Hals bekommt. Aus öde wird blöde. Das führt schlimmstenfalls zu Ärger oder Unmut. Besser wäre es, die Nachricht vor dem Versenden nochmal genauer zu lesen. Wie oft habe ich mir diesen Satz schon gesagt!

Im Buch der Sprüche des Alten Testamentes der Bibel heißt es: „Die Lippen der Gerechten wissen, was wohlgefällt; aber der Mund des Frevlers weiß Dinge zu verdrehen.“

Die Autokorrektur meines Handys ist manchmal so ein Frevler, der Wörter verdreht. Deshalb will ich aufpassen, mit Worten sorgsamer umzugehen, um Missverständnisse zu vermeiden. Denn – präzises Schreiben und Lesen kann niemand ersetzen! Die nächste Nachricht zwischen Tür und Angel schau ich mir deshalb genauer an.

Eine erholsame Nacht wünscht Ihnen Pfarrer Christoph Knoll, evangelisch und aus Erfurt


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