09.04.2020
Gründonnerstag

Mit Freunden abends gemeinsam am Tisch sitzen, essen, trinken, erzählen und feiern.
Ich wünschte, wir könnten es tun.
Geht aber gerade nicht.
Doch es wird wieder möglich sein, da bin ich mir sicher.

So idyllisch, wie es klingt, ist eine solche Runde nicht immer.
Da gibt es die Geschichte, an die wir heute, am Gründonnerstag, denken. Jesus sitzt kurz vor seinem Tod mit seinen Freunden zusammen.
Er verabschiedet sich bei diesem Mahl „in der Nacht, da er verraten ward“.

Bei dieser Tischrunde reden sie über die ganz großen Fragen im Leben. Jesus weiß, dass er verraten worden ist.
Er spricht von Schuld, die vergeben wird, und vom Bund, den Gott mit uns Menschen schließt.
Er teilt Brot und Wein.
Er verspricht, dass er da ist, wenn wir in seinem Namen feiern.
Jesus kündigt an, dass er sterben wird und Gott ihm neues Leben schenkt.

Ich erinnere mich an diese Geschichte und verlasse mich darauf:
Er bleibt mir nah, auch wenn ich nicht den Gottesdienst feiern darf.
Auch wenn ich allein bin, ist er da.
Er muss keinen Abstand halten.
Was er zugesagt hat, bleibt bestehen.

Bald werden wir es wieder tun: gemeinsam am Tisch sitzen mit Freunden oder um den Altar stehen.
Ich erwarte es.
Ich sehne mich danach.

Es grüßt sie Pastorin Katarina Schubert von der evangelischen Kirche in Kamsdorf

 


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