28.10.2020
Labyrinthe

Den Hof um die Kirche in Kamsdorf zieren drei Labyrinthe. Früher war das Gelände ein Friedhof. Lange Zeit wuchs einfach nur das Gras. Dann entstand 2011 die Idee, dort Labyrinthe zu bauen. In den folgenden Jahren wurden drei angelegt, eins aus Schieferplatten, eins mit Granitsteinen im Rasen und ein drittes mit Glasscheiben in der klassischen Form, dem Weg zur Mitte. Künstlerinnen aus der Region haben uns beim Bauen unterstützt.

Ein Labyrinth ist kein Irrgarten. Wer dem Weg folgt, muss oft die Richtung wechseln, aber er gelangt zum Ziel.

Oft laufen Kinder die verschlungenen Pfade entlang. Gern kommen auch Erwachsene, die dabei vielleicht auch an die Wege in ihrem Leben denken. Wie oft muss man die Richtung wechseln. Mitunter hat man das Gefühl, im Kreis zu laufen. Aber dann kommt man doch endlich an.

Der Hof an unserer Kirche ist ein schöner Ort geworden. Er hilft vielleicht, den eigenen Weg besser zu verstehen. Aus dem Hof, der früher an den Tod erinnerte, ist ein lebendiger Platz geworden, der aufs Leben weist. Solche Zeichen brauchen wir. Eine gute Nacht wünscht Pastorin Katarina Schubert von der evangelischen Kirche in Kamsdorf.


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