29.10.2020
Lost

„Lost“ ist zum Jugendwort des Jahres 2020 gekürt worden. Der Langenscheidt-Verlag hatte ein Online - Voting initiiert und viele Vorschläge erhalten. Die meisten Stimmen entfielen auf Lost, dieses englische Wort, das verloren bedeutet, aber in der Jugendsprache auch so viel wie ahnungslos, unsicher, unentschlossen.

Da sehe ich sie vor mir, die Jugendlichen hinter einer Maske, in der Schule etwas ratlos, weil sie nicht wissen, wie es weitergeht. Und in der Freizeit ohne die Freunde, weil sie ja Abstand halten müssen. Aber doch in Kontakt, den sie übers Handy halten.

Ja, ich denke, in diesen Monaten fühlen sich nicht nur Jugendliche lost, eben verloren, auf Distanz zum prallen Leben, ein wenig ängstlich. Aber doch auch voller Wünsche.

Ich denke an eine Geschichte, die Jesus erzählt hat. Von einem jungen Mann, der weg geht von zu Hause. In der Fremde wird ihm deutlich, dass er verloren ist, lost. Er macht sich auf den Heimweg. Sein Vater empfängt ihn mit offenen Armen. So wie der Vater ist Gott, sagt Jesus. Du kannst nach Hause kommen. Du bist nicht verloren. Er hat dich gefunden, schon lange.

Eine gute Nacht wünscht ihnen Pastorin Katarina Schubert aus Kamsdorf von der evangelischen Kirche.


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