12.05.2020
Musik

Musik tut mir gut! Ich habe einen Lieblingssender fürs Wohnung putzen und einen fürs Buch lesen

Selbst wenn ich traurig bin, schalte ich manchmal das Radio ein. Dann suche ich nach einem Sender, dessen Melodien mir guttun. Und wenn Liedtexte mich ansprechen, umso besser. Manchmal weichen Tristesse, und der Tag wird heller.

In meiner Nachbarschaft gibt es einen Trompeter. Der musizierte vor einigen Wochen auf seinem Balkon. Alleine. In Coronazeiten. Er spielte ein fröhliches Lied und ich vermute: Er spielte gegen Einsamkeit und zur Freude anderer. Mit warmen Rhythmen pustete er die dunkle Wolke der Isolation für einen Moment einfach weiter. Das tat gut!

Über Musik mit heilsamer Wirkung wird auch in der Bibel erzählt. Saul, ein König, war schwermütig. Und die beste Medizin für ihn war Musik. Also suchte der König nach einem Menschen, der ihn fröhlich machen konnte. Und er fand einen Hirten namens David. Der spielte Harfe. Immer, wenn es König Saul schlecht ging, spielte David für ihn. “Und Saul ging es besser“ heißt es in der Bibel.

Das kann ich gut nachempfinden. Entsprechende Musik funktioniert bei mir ähnlich.

So brauchen wir wohl immer wieder viele Musikerinnen und Musiker, die uns die dunklen Wolken mit ihrer Stimme wegpusten oder mit ihrer Gitarre wegspielen. Wunderbar, dass es solche Gaben gibt.

Und wir Zuhörenden brauchen ein Herz für Bereitschaft, diese Musik auch aufzunehmen.

Eine gute Nacht wünscht Ihnen Pfarrer Christoph Knoll, evangelisch und aus Erfurt


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