19.02.2020
Olympiade der Köche

Weiße Kochmützen soweit das Auge reicht, zischende Pfannen, exotische Düfte. Unter den Kochmützen Menschen aus Finnland und Mexiko, aus Singapur und Macau, aus England und Deutschland. Ganz der olympischen Idee eines fairen Wettstreits verpflichtet. Und überall wundervoll arrangierte Gerichte, auf Tellern und in Schüsseln. Kunstwerke fürs Auge und Geschmacksexplosionen für den Gaumen. Ich wäre gern dabei gewesen, bei der 25. Olympiade der Köche, die heute in Stuttgart zu Ende ging.

Nix mit: Viele Köche verderben den Brei. Wenn die Meister und Meisterinnen der Küche an den Herd treten, dann verströmt das einen Hauch von Magie. Da laufen die Handgriffe präzise und schnell, da muss man sich aufeinander verlassen können.

Wie beglückend das sein muss, wenn 2000 Köchinnen und Köche aus 59 Ländern so zusammen kochen. Eine Blaupause für das, was unsere Welt braucht. Jeder bringt was mit, ein neues Rezept für noch mehr Vielfalt, Kniffe und Tricks, wie es leichter Miteinander geht, besondere Gewürze, die die Menschen vor Freude strahlen lassen. Gemeinsam wird es ein großes Fest. Friedlich miteinander essen, erzählen und feiern.

„Und siehe, es war sehr gut“ heißt es in der Geschichte vom Anfang in der Bibel. Die Kocholympioniken haben vorgemacht wie es geht. Das wär doch Klasse, mal eine Rezeptbörse für ein gelingendes Miteinander in unserer Gesellschaft. Damit es gut wird, hofft in dieser Nacht Pfarrerin Dorothee Land, evangelisch und aus Erfurt.


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