08.02.2016
Rasender Montag

Rosenmontag heißt dieser Montag. Mit „Rosen“ hat er allerdings nichts zu tun. In ihrem Wörterbuch leiten die Gebrüder Grimm ihn vom „rasenden Montag“ her. Ganz nach den Jecken, die auf dem Höhepunkt des Karnevals rasend werden. Heute auch wieder in Thüringen und an vielen anderen Orten in Deutschland. Ausgelassen lachen, tanzen, schunkeln. Für viele ist das eine wunderbare Gelegenheit, den Alltag hinter sich zu lassen. Dabei in eine andere Haut zu schlüpfen. Was würden Sie gern mal sein? Spidermann, Queen Elizabeth oder Helene Fischer? Alles ist möglich am Rosenmontag. Gott sei Dank auch in diesem Jahr.
Da, wo der Sturm es zuließ, sind die Karnevalszüge wieder gefahren. Auch in Köln. Gerade in Köln. Dort unter dem Motto: „Mer stelle alles op der Kopp.“
Wir brauchen das, einmal die Dinge auf den Kopf zu stellen. Alles andersherum zu sehen. Das, was uns Angst macht, selber probieren. Selber der Teufel sein. Oder etwas vom Kopf auf die Füße stellen. Der Angst ein Gesicht geben, ihr mutig und kreativ begegnen.
Das sollten wir uns auf keinen Fall nehmen lassen.
Heute Abend denke ich besonders an alle, die dafür gesorgt haben, dass dieser Tag für alle Jecken fröhlich und ausgelassen sein konnte. Danke allen Polizisten und Einsatzkräften.
Und jetzt am Ende dieses Tages hoffe und bete ich, dass alles friedlich geblieben ist. Das wäre ein großartiges Zeichen!
Eine geruhsame Rosenmontagsnacht wünscht Ihnen Dorothee Land von der evangelischen Kirche aus Erfurt.


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