05.06.2019
Suchen und finden

„Wer sucht, der findet.“ Dieser geläufige Satz stammt von Jesus.    

Gestern habe ich vergebens gesucht. Ich wollte  morgens meine Socken anziehen, aber es war kein Paar. Gleiche Marke, gleicher Stoff, aber die eine Socke war dunkelblau, die andere schwarz. Überall habe ich die andere blaue und die andere schwarze Socke gesucht, aber ich habe sie nicht gefunden. „Ich werde sie aber finden“ dachte ich etwas ärgerlich, „weil es sie geben muss, denn: Socken kauft man immer in Paaren!“ 

 

„Wer sucht, der findet“ – man braucht nur Ausdauer. „Aber stimmt das immer?“ frag ich mich. Nein!  Denn wenn es das, was ich suche, gar nicht gibt, werde ich es auch nicht finden. Ewige Jugend zum Beispiel. Und wenn ich Ruhe suche, werde ich diese nicht in der Hektik finden. 

 

Und wie ist es mit der Suche nach Gott? Fragen gibt es viele. Aber Antworten? Werde ich finden, was ich suche? Ja! Zum Beispiel dann, wenn ich meine Sichtweise oder meinen Standpunkt verändere. Oder einfach nur meinen Standort.

 

In meinem Falle mit den  Socken musste ich nur unters Bett kriechen, um diese zu finden. Und ich hätte sie niemals gefunden, wenn ich meine Position nicht verändert hätte.

 

Vielleicht ist es bei der Suche nach Gott ähnlich: Es gibt ihn! Er will gefunden werden! Und manchmal muss ich beim Suchen nur etwas phantasievoll werden.

 

Eine ruhige Nacht wünscht Ihnen Pfarrer Christoph Knoll aus Erfurt

 


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