24.04.2019
Tears in heaven

Es wird keine Tränen mehr geben im Himmel.

Keine „tears in heaven“.

Jedes Mal, wenn ich „Tears in heaven“ höre, berührt mich das sehr.

Ich höre die Stimme von Eric Clapton, der diesen Song geschrieben hat. Seine zarte, weiche, traurige Stimme spricht mich an.

Ich weiß, er hat dieses Lied nach dem Unfalltod seines Sohnes geschrieben. Er hat von seinen Tränen und seiner Verzweiflung gesprochen.

Er hat erzählt, worauf er hofft.

„Wirst du noch meinen Namen wissen, wenn ich dich im Himmel sehe?“, fragt er im Lied seinen Sohn.

Und weiß: Es wird keine Tränen mehr geben im Himmel.

Darauf hoffe ich auch.

In den Tagen nach Ostern denke ich an die biblischen Geschichten, in denen von Jesus erzählt wird, der auferstanden ist.

Seine Freundinnen und Freunde sehen und treffen ihn.

Und Maria spricht er mit ihrem Namen an.

Daran erkennt sie den auferstandenen Christus.

Seine Stimme dringt durch ihre Trauer.

Ihre Tränen versiegen.

Wirst du noch meinen Namen wissen, hatte Eric Clapton gefragt.

Jesus kennt meinen Namen und spricht mich an.

Über alle Grenzen von Himmel und Erde hinweg.

Auch die Grenze des Todes ist überwunden.

Deshalb wird es im Himmel keine Tränen mehr geben.

Das feiern wir zu Ostern.

Eine behütete Nacht wünscht ihnen Pastorin Katarina Schubert von der evangelischen Kirche in Kamsdorf.


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