11.08.2020
Uhrwechsel

An manchen Tagen wechsele ich meine Armbanduhr von der einen auf die andere Seite. Und das immer dann, um Wichtiges nicht zu vergessen: Zum Beispiel Kaffee beim Einkauf. An Kaffee denken: Uhr auf rechte Seite. Kaffee gekauft. Uhr auf linke Seite.

Klappt gut. Und dann denke ich manchmal: Diese Erinnerungsmethode sollte ich vielleicht auch dann anwenden, um mich an Schönes zu erinnern: Uhr nach rechts:                                                                     
Neulich hat mich mein Chef für einen gelungenen Gottesdienst gelobt. Cool!                                                                  Und: Meine kleine Tochter kam nach dem Kindergarten lachend und mit offenen Armen auf mich zu gerannt. Herrlich.        Und dann die Postkarte im Briefkasten mit Gruß aus dem Urlaub. Da dachte jemand an mich.                    
Wie aufmerksam. Uhr rechts.                                                                          
Ich hab` mich an Schönes erinnert- Uhr wieder nach links.

In einem Gebet aus der Bibel heißt es: „Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“  
Wer sich diese Zeile immer mal wieder vor Augen führt, hat wahrscheinlich den Blick für Schönes im Leben öfters `mal verloren und muss daran erinnert werden. „Vergiss nicht, was Gott dir Gutes getan hat!“

Solche Erinnerungen an Schönes tun meiner Seele gut! Und am allerbesten ohne den Wechsel der Armbanduhr als Erinnerung. Geht auch an jedem Abend vor dem Schlafengehen.

Eine gute Nacht wünscht Ihnen Pfarrer Christoph Knoll aus Erfurt und evangelisch


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