13.03.2023
Verbindliches

Liebe geht durch den Magen. Durch den Kopf. Und ins Herz.

Darum finde ich den Weltgebetstag Anfang März so hoffnungsvoll. So verbindlich. Frauen auf der ganzen Welt treffen sich an dem Tag und beten. Dazu gibt es Essen aus fremden Ländern. Mit Informationen aus erster Hand. Mit anrührenden Liedern und Gebeten.

In jedem Jahr ist ein anderes Land dran. Das weitet mein Herz, meinen Blick und auch meinen Magen.

Diesmal war es Taiwan, diese Insel mit vielen Mini-Inseln zwischen Japan und den Philippinen. Mit schönen Landschaften und der Millionenstadt Taipeh. Mit chinesischen Tempeln und einigen christlichen Gemeinden. Mit einer für Asien vorbildlichen Demokratie, die von innen und außen gefährdet ist.

Und eben auch mit seiner Küche:      

Bubble-Tea, Huhn mit scharfer Soße und Frühlingszwiebeln, Reis mit Shiitake-Pilzen, Chinakohl-Pfanne, Eier-Törtchen, Melone und frische Ananas...

Selbst wenn der Bubble-Tea nicht alle begeistert hat – das Essen war toll. Und hat uns verbunden: katholische, evangelische und konfessionslose Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder.

Im Gemeindehaus. Im Pflegezentrum. Im Begegnungsraum der Diakonie, wo Arme und Einsame immer ein warmes Mittagessen bekommen können. Und gestern noch mal in einem bunten Familiengottesdienst mit Konfis.

Nicht nur in Gotha. Überall in Deutschland und in vielen anderen Ländern – rund um den Globus wird der Weltgebetstag gefeiert. Und verbindet Menschen über alle Grenzen und Ozeane hinweg.

Wo Menschen zusammen essen, sich zuhören, zusammen singen und beten – da ist Hoffnung.  

Eine gute Nacht wünscht Angela Fuhrmann,

evangelische Pfarrerin in Gotha       


Bleiben Sie mit unseren Newslettern auf dem Laufenden.

Hier Abonnieren

Die besten News per E-Mail - 1x pro Monat - Jederzeit kündbar