24.08.2020
Wenn Jesus mit im Boot ist

Boot fahren war schon immer ein Risiko. Auch damals, als Jesus mit im Boot saß. Das Meer tobte, der Sturm heulte, sie ruderten und ruderten gegen die Wellen und gegen die Todesangst.

Und er? Er schlief! Seelenruhig lag er hinten auf einem Kissen und schlief. Sie rüttelten ihn wach. Schrien ihm ihre Angst ins Gesicht vorwurfsvoll.

Und dann? Alle Sorge wie weggeblasen!
Nie haben sie die große Stille nach dem Sturm vergessen können. Und seine Worte: Was seid ihr so furchtsam?

Boot fahren ist immer ein Risiko. Besonders, wenn du auf der Flucht bist. Und wenn das Boot nichts taugt, auf dem du landest.

Wie viele solcher Boote mit viel zu vielen Menschen seit Jahren auf dem Mittelmeer unterwegs sind!
Und wie viele mit solchen Booten untergehen! Jede und jeder von ihnen ist genau ein Mensch zu viel!

Und Europa verschließt die Augen? Schläft die Nächstenliebe?

Doch jetzt ist das „Kirchenschiff“ Sea-Watch 4 im Mittelmeer unterwegs. Mit einem Team von ‚Ärzte ohne Grenzen‘. Und mit dem klaren Auftrag, Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Viele haben sich dafür engagiert und dafür gespendet. Viele sind glücklich, dass es endlich losgeht.

Es gibt auch Gegenwind, ja. In den Netzwerken schlagen die Hass-Wellen hoch. Doch Jesus-Jünger und andere Menschen mit Herz sind da nicht furchtsam. Sie stehen auf gegen den Sturm von Unverständnis und Unmenschlichkeit. Geben Antwort auf die Hilfeschreie aus tiefer Not. Und mitten unter ihnen: Jesus. 

Eine gute und ruhige Nacht wünscht Angela Fuhrmann, evangelische Pfarrerin in Gotha

 


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