27.11.2019
Zwischenlager

„Irgendwie dazwischen“ denke ich bei meinem Blick in den Kalender. Die Tage zwischen Ewigkeitssonntag  und dem 1. Advent sind irgendwie….. „dazwischen“. Am Ewigkeitssonntag ging für  Christen das Kirchenjahr zu Ende und am 1. Advent  beginnt das neue.

Aber- wo sind wir jetzt? Noch bei Trauer wie am Ewigkeitssonntag? Oder schon im Advent mit  Vorbereitung auf Weihnachten? Irgendwo dazwischen eben.

Solche „Dazwischenzeiten“  gibt’s  häufiger im Leben, denke ich.  Etwas Altes ist zu Ende, aber Neues hat noch nicht richtig begonnen. Ein  Berufswechsel zum Beispiel: In Gedanken bin ich noch bei der alten Firma und in der Neuen noch nicht angekommen. Oder bei einem Umzug: Die alte Wohnung ist fast leer, die neue noch nicht vollständig eingerichtet.

Bei solchen „Dazwischenzeiten“ denke ich manchmal an Vergangenes und freue  mich auf Kommendes.  Und so mache ich es jetzt auch zwischen Ewigkeitssonntag und 1. Advent.

Ich erinnere mich an den Friedhof mit seinen roten Grablichtern und freue mich auf den Advent mit seinen Liedern. Ich freue mich  aufs erste Plätzchenbacken mit meiner Tochter und auch auf Glühwein und gebrannte Mandeln.

Zurück und gleichzeitig nach vorne schauen – genau dafür sind solche Dazwischenzeiten! So oder so gibt es dabei Momente, die gut tun.

Eine wohltuende Nacht wünscht Ihnen Pfarrer Christoph Knoll, evangelisch und aus Erfurt


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