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Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM)

Michaelisstraße 39, 99084 Erfurt

Fon 0800 - 50 40 60 2
landeskirchenamt@ekmd.de

Burgkapelle Posterstein

Burgberg 5
04626 Posterstein

Sommer:
auf Anfrage.

Winter:
auf Anfrage.


Profil
Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Bei uns liegt eine Bibel zur Lektüre aus. Wir bieten auf Nachfrage Führungen an. Wir führen besondere Veranstaltungen durch (z.B. Konzerte oder Ausstellungen). Wir sind eine Station auf einem Pilgerweg. Wir liegen an einem Rad-/wanderweg. Bei uns gibt es Trinkwasser in der Nähe. Im Umkreis von 100m finden Sie eine öffentliche Toilette. Kulturkirche Gemeindekirche

Die Burgkirche Posterstein ist eine in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts errichtete evangelische Kirche in Posterstein im ostthüringischen Altenburger Land. Sie gehört zur Burg Posterstein und ist durch ihr barockes Schnitzwerk besonders sehenswert.

Daten & Fakten
  • Baujahr: 1578
  • Baustile: Spätgotik
  • Besonderheiten: Wir liegen am Lutherweg von Altenburg nach Gera.
    Umbau der Kapelle zur Kirche; Eifert-Orgel; reich verziertes barockes Schnitzwerk, Altarbaldachin, Kanzel und Herrschaftsloge Barock 1689 von Johannes Hopf; Grabsteine aus 16. Jhd. für derer von Pflugk.
Geschichte
Die Adeligen der Burg Posterstein stammten aus dem nah gelegenen Nöbdenitz und besuchten deswegen auch dort die Kirche. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde jedoch die Burgkirche Posterstein als Filialkirche der Nöbdenitzer im spätgotischen Stil errichtet. Die Kirche erhielt 1689 eine barocke Innenausstattung aus hölzernem Schnitzwerk. Im Jahr 1901 wurde die Burgkirche stark umgebaut, so wurde der Glockenturm neuerrichtet und eine Sakristei hinzugefügt. Des Weiteren wurde eine Empore im Kircheninneren errichtet, auf der sich auch die aus dieser Zeit stammende Orgel befindet. Im Jahr 2008 wurden bei archäologischen Grabungen mehrere Gräber entdeckt.


Schnitzwerk
Über die genauen Umstände der Entstehung des reich verzierten barocken Schnitzwerkes ist nichts bekannt. Einziger Anhaltspunkt ist der eingeschnitzte Name Johannis Hopf mit der Jahreszahl 1689. Zu dem Werk aus Lindenholz gehören der Altar, die Kanzel und die Patronatsloge. Dargestellt werden typisch barocke Elemente wie Engel und die Wappen des damaligen Burgherren Georg Dietrich von Plugk und seiner Gemahlin.
(Quelle: Wikipedia)
DW

Pfarrer Dietmar Wiegand