Kirche Lebusa

Adressdaten


  • 04936 Lebusa
    Dorfstraße

Beschreibung


Der im Ortskern gegenüber dem Schloss gelegene Barockbau wird dem Dresdner Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann zugeschrieben, vor allem wegen seiner ausgewogenen Proportionen und der Stellung und Herkunft des Bauherren Moritz Friedrich von Milckau, sächsischer General der Kavallerie, der seit 1704 Erbherr auf Lebusa und seit 1723 auch das Patronatsrecht hatte.
Im Innern befindet sich eine mit noch vielen Details erhaltene barocke Ausstattung. Dazu zählen zwei Kachelöfen aus glasierten Fayencen in der Patronatsloge und in der Sakristei, eine vierteilige Sanduhr am Kanzelaltar oder die barocken Ständer zur Anzeige von Gesangbuchnummern. Der Taufstein aus Sandstein besitzt einen Deckel mit lesepulthaltendem Engelskopf.
Von besonderer Bedeutung ist die zwischen 1727 und 1729 erbaute Silbermannorgel. Sie wur- de, wie auch die Kirche in den letzten 15 Jahren restauriert und ist in einem weitgehend originalen Zustand erhalten.
Noch aus dem Vorgängerbau der jetzigen Kirche befinden sich eine Reihe von Grabsteinen der Familie von Löser.
Neben der Kirche befindet sich das Pfarrhaus aus dem 18. Jh. mit angrenzendem Oberlaubenstall. Dieser, vor dem Verfall gerettet, ist inzwischen im Erdgeschoss ausgebaut und dient der Gemeinde und anderen Gruppen als Raum für Zusammenkünfte.

In Lebusa finden monatlich Gottesdienste statt.
In der wärmeren Jahreszeit gibt es monatlich Orgelkonzerte und Orgelandachten