Dom St. Nikolaus
Dom St. Nikolaus
Seit seiner Gründung 1188 ist der Dom die Hauptkirche der Region.
© B. Kamlah
Am Dom 18a
39576 Stendal
Fon 03931 212136
Sommer:
Mai bis Oktober:
Di - Sa: 10 - 17 Uhr
So: 12 - 17 Uhr
Oktober bis April
in der Regel Sa + So: 13 - 16 Uhr
im Januar und Februar auf Anfrage
Zurzeit finden im Dom umfangreiche Restaurierungsarbeiten statt. Deshalb ist die Besichtigung nur sehr eingeschränkt möglich. Leider sind die Glasfenster im Hohen Chor nicht zu sehen. Wir bitten um Verständnis.
Winter:
geöffnet zu den Veranstaltungen
gerne auch auf Anfrage im Gemeindebüro
Gottesdienste:
sonntags 10:45 Uhr
"Mit der Absicht, die askanische Landesherrschaft durch eine zuverlässige geistliche Verwaltungseinrichtung zu festigen, gründeten Graf Heinrich von Gardelegen (Regierungszeit 1184-1192) und der regierende Markgraf Otto II (1184-1205) das Kollegiatsstift St. Nikolaus und richteten dort Stellen für 12 Säkularkanoniker und einen Propst ein.
- Baujahr: 1188 / ab ca. 1420
- Baustile: gotisch
- Besonderheiten: Glasmalereifenster
Obgleich niemals für einen Bischofssitz vorgesehen, erlangte St. Nikolai umgangssprachlich alsbald den Status eines Domes.
Als Patron von Stift und Kirche wählte man den in Norddeutschland sehr beliebten Kaufmannsheiligen Bischof Nikolaus von Myra und erwarb eigens eine Ampulle "Niklasöl" aus Bari in Süditalien.
Die Stiftsherren, die dem altmärkischen Adel und Stendaler Patrizierfamilien entstammten und häufig studierte Juristen waren, übten im Stendaler Domstift neben ihren geistlichen Pflichten, zu denen die Chorgebete (Stundengebete) und Memoraliendienste gehörten, ihre Verwaltungsaufgaben aus.
In ihren gottesdienstlichen Pflichten ließen sie sich durch Vikare mit Priesterweihe, die im Stift lebten, vertreten.
Nach der Reformation wurde ab 1540 eine Neubesetzung der damals 14 Kanonikerstellen und 35 Vikarien nicht mehr genehmigt.
Endgültig aufgelöst wurde das Stiftskapitel 1551.
Martin Luther entsendete 1539 seinen Freund und Mitstreiter Konrad Cordatus als ersten Superintendenten der Altmark und Prignitz an den Dom nach Stendal, um von dort die Reformation in der Mark Brandenburg voranzutreiben.
Als Predigtkirche des (General)supterintendenten blieb der Dom die wichtigste Kirche der Altmark.
Pfarrer Markus Schütte
Pfarrer
Marie Degen
Pfarrerin
Johannes Schymalla
Kantor
Christiane Eichenberg
Gemeindepädagogin
Christian Nerling
Küster
Cora Schütte
Gemeindesekretärin / Gemeindepädagogin