Ökumene und interreligiöser Dialog

  • ist die Vielfalt der christlichen Kirchen in Deutschland und weltweit.
  • ist die wachsende Gemeinschaft zwischen unterschiedlichen christlichen Konfessionen.
  • ist die gemeinsame Verantwortung für unsere Gesellschaft und für die Welt.
  • ist die Verbundenheit mit unseren „älteren Geschwistern im Glauben“, den Jüdinnen und Juden.
  • ist das Gespräch mit Angehörigen anderer Religionen und Weltanschauungen.
  • ist die eigene Identität, die sich im Austausch mit anderen ausprägt, bewährt und erneuert.

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland ist verbunden mit den anderen christlichen Konfessionen, die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Thüringen und Sachsen-Anhalt und in lokalen Initiativen zusammenarbeiten.

Über das Leipziger Missionswerk, das Gustav-Adolf-Werk und die Mitgliedschaft in europäischen und weltweiten kirchlichen Zusammenschlüssen (Konferenz Europäischer Kirchen, Gemeinschaft evangelischer Kirchen in Europa, Lutherischer Weltbund, Ökumenischer Rat der Kirchen) pflegt die EKM Kontakte zu Kirchen und Christen in aller Welt.
Außerdem hat die EKM Direktpartnerschaften zu Kirchen in verschiedenen Ländern, die vom Referat für Partnerschaft und Ökumenisches Lernen im Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum gepflegt werden.

Eine besondere Verantwortung für die Gesellschaft und die „Eine Welt“ sehen wir in den Themenfeldern Migration, Friedensarbeit sowie Umwelt und Entwicklung. Das Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum beschäftigt sich mit diesen Fragen. Es berät und unterstützt Gemeinden in ihrem Engagement.

Aktuelle ökumenische Entwicklungen, die Ergebnisse ökumenischer Dialoge und Fragestellungen, die sich aus dem Miteinander verschiedener Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen ergeben, werden in regelmäßigen Studientagen aufgenommen.

Für Beratungen in Weltanschauungsfragen stehen Weltanschauungsbeauftragte: Sören Brenner | Hans Michael Buchholz | Dr. Andreas Fincke | Dr. Bodo Seidel zur Verfügung.

Der christlich-jüdische Dialog wird durch einen Beauftragten der EKM für christlich-jüdischen Dialog: Teja Begrich und einen ihm zugeordneten Beirat gepflegt.

Für den christlich-muslimischen Dialog ist die Beauftragte für Migration und Interreligiösen Dialog, Petra Albert, verantwortlich.

Ökumenische Projekte und Initiativen von Kirchengemeinden, Kirchenkreisen, Initiativgruppen und Einzelnen können durch Beratung und finanzielle Zuschüsse unterstützt werden.

Verlautbarung: "Martin Luther und die Juden" (PDF, 148 KB; Drucksache für die 4. Tagung der II. Landessynode der EKM vom 16. bis 19. November 2016 in Erfurt)


Kontakt

Landeskirchenamt der EKM
Referat G3 Ökumene