PM 2 | 12.01.2006
Geistliche Musik zu 50 Todestag Lyonel Feiningers

Kirchgemeinde Gelmeroda erweist Feininger die Ehre
Geistliche Musik zum 50. Todestag von Lyonel Feininger am 13. Januar
Aufgeführt werden auch zwei von Feininger komponierte Fugen

Am kommenden Freitag (13.1.), dem 50. Todestag Lyonel Feiningers (1871-1956), veran­staltet die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Gelmeroda in der dortigen „Feininger-Kirche“ einen musikalischen Gedenk-Abend. Der Jenaer Organist Hartmut Haupt und die Violinistin Birgit Hofmann aus Weimar werden neben Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart und Georg Philipp Telemann auch zwei von Feininger selbst 1921 und 1922 komponierte Fugen spielen.

Die Kirche von Gelmeroda gilt als Lieblingsmotiv des Malers Feininger. Mehr als ein Dutzend großformatige Ölgemälde zeigen das Motiv. Der aus New York stammende Feininger, der zunächst Musiker werden sollte, hat in Hamburg an der Kunstgewerbeschule studiert. Nach Weimar kam Feininger zum ersten Mal 1906. Er wurde 1919 an das Weimarer Bauhaus berufen. 1937 musste er Deutschland verlassen und kehrte in die USA zurück.

„Wir erweisen Feininger mit unseren Veranstaltungen und der ständigen Ausstellung in der Kirche gern unsere Ehre. Schließlich hat Feininger die kleine Kirche weltberühmt gemacht. Zu der geistlichen Musik an seinem Todestag erwarten wir eine volle Kirche“, so Martina Berlich, Gemeindepfarrerin von Gelmeroda.

Die Gelmerodaer Kirche ist seit 1994 Autobahnkirche, die erste in den neuen Ländern. Sie wird jährlich von 50.000 Menschen besucht.

Bei Rückfragen: Martina Berlich, 03643-909038


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