PM 180 | 30.11.2006
Praesentation der Wittenberger Erklaerung zum Thema Armut und Reichtum

Pressekonferenz mit Bischof Noack und Kirchenpräsident Klassohn

Ein Impulspapier zur Bekämpfung der Armut in Europa wird kommenden Montag von Bischof Axel Noack, Kirchenprovinz Sachsen, und Kirchenpräsident Helge Klassohn, Evangelische Landeskirche Anhalts, im Rahmen einer Pressekonferenz in Magdeburg vorgestellt (4.12.). Die „Wittenberger Erklärung“ gehört zu drei Texten, die auf der Tagung „Gerechtigkeit ist mehr“ vom 24. bis 26. November in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Lutherstadt Wittenberg verfasst worden sind.

Pressekonferenz am 4. Dezember 2006
11 Uhr im Magdeburger Kirchenamt (Am Dom 2, Video-Konferenz-Raum, 1. Etage)
Präsentation der „Wittenberger Erklärung“
Mit Bischof Axel Noack (Magdeburg) und Kirchenpräsident Helge Klassohn (Dessau)

Hintergrund – Wittenberger Tagung „Gerechtigkeit ist mehr“:
An der Erarbeitung der „Wittenberger Erklärung“ waren auch Tagungs-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer beteiligt, die unmittelbar von Armut betroffen sind. Im Mittelpunkt der Versammlung stand die Auseinandersetzung mit der Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) „Gerechte Teilhabe“ vom Juli 2006 und der Kundgebung der EKD-Synode „Gerechtigkeit erhöht ein Volk“ vom November 2006. Dabei spielte die Frage eine Rolle, was Hartz-IV-Empfänger oder Arbeitslose – Betroffene – von Texten, die Intellektuelle und Wissenschaftler – Privilegierte – über das Thema Armut schreiben, denken. Anlass für die Tagung ist die 3. Europäische Ökumenische Versammlung, die im September 2007 in Sibiu (Rumänien) stattfindet. Die „Wittenberger Erklärung“ soll an die Konferenz Europäischer Kirchen und den Rat der Europäischen Bischofskonferenzen weitergegeben werden und Anstöße liefern zu einer breiten Auseinandersetzung in den Kirchen Europas über Armut und Reichtum.

Veranstalter der Tagung „Gerechtigkeit ist mehr“ waren die Kirchenprovinz Sachsen, die Evangelische Landeskirche Anhalts, das Diakonische Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland, die Gemeinsame Arbeitsstelle Millenniumsentwicklungsziele und Armutsbekämpfung des Evangelischen Entwicklungsdienstes und der Aktion „Brot für die Welt“, die Werkstatt Ökonomie und die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt.

Fragen beantwortet: Jörg Göpfert, Studienleiter an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Lutherstadt Wittenberg, 03491/498841 oder 030/3046678.

Magdeburg und Dessau – 30. November 2006


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