Wo Menschen sich begegnen, zu Gesprächen oder zu Veranstaltungen, ist zu bedenken, dass leider auch hier sich Unfälle ereignen können. Pauschal bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) versichert sind alle Personen, die im Sinne ehrenamtlicher Tätigkeiten handeln sowie die festangestellten Mitarbeiter im kirchlichen Bereich.

Wenn Unfälle geschehen, helfen die Berufsgenossenschaften, die Folgen des Unfalls zu beheben oder dessen Auswirkungen auf den Betroffenen zu mildern. Besser als jede Heilung oder Milderung eines Unfalls oder Berufskrankheit ist die Vorsorge. Prävention wird den Kirchengemeinden der EKM in Form von Beratung und Ortsbegehungen durch die Kreiskirchenämter als Dienstleistung angeboten. Die Begehungen in Kirchen, Gemeindehäusern, Tagungsstätten, KITAs und Schulen erfolgen durch die zuständige Ortskraft für Arbeitssicherheit.

Auf der Basis eines von der EKD und der VBG entwickelten Präventionskonzeptes sind in den Kirchenkreisen Ortskräfte flächendeckend unterwegs, um die gesetzlichen Vorgaben im Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Kirchgemeinden umzusetzen. Dies bedeutet, die Gefährdungen für die Mitarbeiter aber auch Besucher zu erkennen und abzuwenden. Es ist die Aufgabe der Ortskräfte Mängelbeseitigung zu fordern und zu prüfen.
Eine arbeitsmedizinische Betreuung für kirchliche Mitarbeiter erfolgt durch die BAD Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH.

Die Ortskräfte für Arbeitssicherheit werden in ihren Kirchenkreisen unterstützt und beraten durch die Evangelische Fachstelle für Arbeits- und Gesundheitsschutz (EFAS). Die EFAS koordiniert als Einrichtung der EKD die sicherheitstechnische Betreuung im gesamten verfasst-kirchlichen Bereich.

Die Zuständigkeiten der Berufsgenossenschaften untergliedern sich folgendermaßen:

  • Für Landeskirche, Kirchengemeinden, Kirchenkreise und, Verwaltungen sowie Schulen in kirchlicher Trägerschaft: Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)
  • Für Kindergärten und Diakoniestationen in kirchlicher Trägerschaft: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)
  • Für Friedhöfe: Sozialversicherung Landwirtschaft, Forsten, Gartenbau (SVLFG)

Kontakt

Landeskirchenamt der EKM
Referat Bau / EFAS

Michaelisstraße 39
99084 Erfurt
Koordinatorin für Arbeitssicherheit
Karin Börner
Fon 0361/51800-578
Karin.Boerner@ekmd.de

Ansprechpartner in den Kirchenkreisen der EKM
Ortskräfte (PDF, 15 KB)

Der Antrag kann am PC ausgefüllt und per Post an die Adresse im Briefkopf geschickt werden.


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Handlungsleitfaden für die Einführung von Elektrofahrzeugen durch Institutionen der Kirche.


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Handreichung für das Fotografieren bei Gottesdiensten und kirchlichen Amtshandlungen sowie in Kirchengebäuden in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland


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Musterformulare: Diese sind unter den Buchstaben A - I systematisch geordnet.

Handreichung zum Thema "Grundlagen für den Umgang mit Grabstätten in Kirchen in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

Das Formular soll helfen, alle für die Prüfung des Beschlusses und seiner Rechtmäßigkeit relevanten Aussagen in einem Formular zu erfassen. Insbesondere bei kirchenaufsichtlichen Genehmigungen lassen sich mit einem solchen Formular schnell die formalen Voraussetzungen für die ordnungsgemäße Beschlussfassung überblicken. Damit entfallen auch ggf. notwendige Rückfragen der genehmigenden Stelle.


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Verkündigung, Seelsorge, Diakonie, Bildung, Ökumene und Weltverantwortung sind die fünf kirchlichen Handlungsfelder, die den konstitutiven Auftrag unserer Kirche beschreiben. Durch sie wird kirchliches Handeln für die Menschen unmittelbar erlebbar.


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für kirchliche Körperschaften und Einrichtungen in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland


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Über Kirchenasyl in Theorie und Praxis, immer mit einem deutlichen Bezug auf die Situation in der EKM. Neben einer kurzen theologischen Reflexion und einigen geschichtlichen Hintergründen enhält die Handreichung Informationen darüber, was ein Kirchenasyl ist, wie es abläuft und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit die Gewährung von Kirchenasyl für eine Gemeinde überhaupt in Frage kommt. Eine Checkliste, wichtige Adressen, Literaturhinweise und Dokumente runden die Broschüre ab.


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Terminplan und Arbeitshilfe für die Mitarbeitervertretungswahlen nach dem MVG.EKD


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Merkblätter und Formulare zu den Durchführungsbestimmungen zur Pfarrdienstwohnungsverordnung (DB-PfDwV.EKM) vom 29. Januar 2019.

Seit 1. März 2019 sind in Kraft:

Merkblätter, Formulare für Wohnungsübergabe- und -rücknahmeprotokolle und weitere Muster finden Sie unter Downloads.


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Sicherungsschein für Pauschalreisen gemäß § 651r des Bürgerlichen Gesetzbuchs


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Das Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht regelmäßig neue verbindliche Muster für Zuwendungsbestätigungen (Spendenbescheinigungen) auf seiner Internetseite (www.formulare-bfinv.de). Dort können die Formulare auch direkt ausgefüllt und ausgedruckt werden.

Die aktuellen Formulare und dazu eine Erläuterung des Bundesministeriums stellen wir Ihnen an dieser Stelle auch im pdf-Format zur Verfügung:

A) Zuwendungsbestätigungen für Geldzuwendungen an Kirchengemeinden, Kirchenkreise oder die Landeskirche:

  • Zuwendungsbestätigung für Geldzuwendungen an inländische juristische Personen des öffentlichen Rechts (Formular; PDF, 114 KB)

B) Zuwendungsbestätigungen für Sachzuwendungen an Kirchengemeinden, Kirchenkreise oder die Landeskirche:

  • Zuwendungsbestätigung für Sachzuwendungen an inländische juristische Personen des öffentlichen Rechts (Formular; PDF, 123 KB)

C) Weitere Muster für Zuwendungsbestätigungen

  • Sammel-Zuwendungsbestätigung für Geldzuwendungen an Kirchengemeinden, Kirchenkreise oder die Landeskirche. (Formular; PDF, 140 KB)
  • Zuwendungsbestätigung für Geldzuwendungen bzw. Mitgliedsbeiträge an eine gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienende Körperschaft, Personenvereinigung - Verein, Initiative etc. (Formular; PDF, 113 KB)
  • Zuwendungsbestätigung für Geldzuwendungen an eine inländische Stiftung des öffentlichen Rechts (Formular; PDF, 126 KB)
  • Zuwendungsbestätigung für Geldzuwendungen an eine inländische Stiftung des privaten Rechts (Formular; PDF, 117 KB)
  • Zuwendungsbestätigung für Sachzuwendungen bzw. Mitgliedsbeiträge an eine gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienende Körperschaft, Personenvereinigung - Verein, Initiative etc. (Formular; PDF, 117 KB)
  • Zuwendungsbestätigung für Sachzuwendungen an eine inländische Stiftung des öffentlichen Rechts (Formular; PDF, 124 KB)
  • Zuwendungsbestätigung für Sachzuwendungen an eine inländische Stiftung des privaten Rechts (Formular; PDF, 119 KB)

C) Informationsschreiben des Bundesministerium der Finanzen zu Spenden

D) Informationsschreiben des Bundesministerium der Finanzen zu Aufwandsspenden


Ansprechpartner

Dirk Buchmann
Fundraising-Beauftragter der EKM


Gemeindedienst der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)
Zinzendorfplatz 3
99192 Neudietendorf
Fon 036202/ 771796
Mob 0173/ 293 79 61
Dirk.Buchmann@ekmd.de

Sponsoring ist die Gewährung von Geld oder geldwerten Vorteilen (Sach- oder Dienstleistungen)

  • durch Unternehmen,
  • zur Förderung von Personen, Gruppen oder Organisationen in sportlichen, kulturellen, wissenschaftlichen, sozialen, ökologischen oder ähnlich bedeutsamen gesellschaftspolitischen Bereichen,
  • mit dem regelmäßig auch eigene unternehmensbezogene Ziele der Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit verfolgt werden.

Vereinfacht gesagt: Mit Sponsoring machen Unternehmen Werbung für sich und/ oder ihre Produkte!

Für die steuerliche Behandlung im kirchlichen Kontext ist zwischen

  • öffentlich-rechtlichen Körperschaften (z.B. Kirchengemeinde, Kirchenkreis) und
  • privatrechtlichen Körperschaften (z.B. kirchliche Stiftungen und Vereine)

zu unterscheiden.

Kirchengemeinden, Kirchenkreise oder auch die Landeskirche sind als Körperschaften bzw. juristische Personen des öffentlichen Rechts nur mit ihren Betrieben gewerblicher Art steuerpflichtig. Dies gilt sowohl für die Ertragssteuer (Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer) als auch für die Umsatzsteuer. Ein Betrieb gewerblicher Art, d.h. eine steuerpflichtige wirtschaftliche Tätigkeit liegt nur vor, wenn die kirchliche Körperschaft hieraus mehr als 35T€ Umsatz im Jahr erzielt.


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