Buß- und Bettag | Tag der Besinnung und des stillen Gebets

Besinnung, kritische Lebensbilanz und Neuorientierung stehen in der evangelischen Kirche am Buß- und Bettag im Mittelpunkt.

Begangen wird der Gedenktag am ersten Mittwoch nach dem Volkstrauertag, in diesem Jahr am 21. November. Versagen und Schuld sowie Versäumnisse und Fehlentscheidungen werden vor Gott zur Sprache gebracht. Durch diesen Akt der Befreiung soll zugleich Trost und Hoffnung vermittelt werden. Als gesetzlichen Feiertag gibt es den Buß- und Bettag nur noch in Sachsen.

Ursprünglich geht der Buß- und Bettag auf Notzeiten zurück. Im Lauf der Geschichte wurden Buß- und Bettage immer wieder aus aktuellem Anlass angesetzt. Angesichts von Notständen und Gefahren wurde die ganze Bevölkerung zu Umkehr und Gebet aufgerufen. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wird ein allgemeiner Buß- und Bettag am Mittwoch vor dem Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag des Kirchenjahres, begangen, also elf Tage vor dem ersten Adventssonntag bzw. am Mittwoch vor dem 23. November.

Zum Buß- und Bettag gibt es auch einen Radiobeitrag des iad:

https://audiodienst.de/mediathek/radio-saw/2018/11/20/evangelische-christen-feiern-morgen-buss-und-bettag/9346