Erinnerung an die Reichspogromnacht vor 79 Jahren

Zerstörte Erfurter Synagoge lebt in Bildern wieder auf

Die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 ist als Reichspogromnacht in die Geschichtsbücher eingegangen. In dieser Nacht ließ das nationalsozialistische Regime Juden verhaften, tausende jüdische Geschäfte, Wohnungen und Synagogen zerstören. Auch die Erfurter Synagoge in der Altstadt wurde in Brand gesetzt. Der Architekturmaler Alexander Dettmar lässt die Synagoge nun in zwei ganz neuen Bildern wieder aufleben. Im Rahmen seiner Ausstellung "(K)ein Stein auf dem anderen - Sakrale Malerei", die derzeit in Erfurt an drei verschiedenen Orten zu sehen ist, werden sie ab dem 9. November gezeigt. Dettmar hat die Ölgemälde ganz aktuell vor Ort angefertigt. Sie sind nun Teil des Zyklus "Auferstanden: Zerstörte Synagogen" in der Kleinen Synagoge in Erfurt. Weitere Ausstellungsorte sind die Michaeliskirche und das Collegium maius. Die Gemälde sind noch bis zum 26. November von Montag bis Freitag jeweils von 10 bis 16 Uhr zu sehen.