26.04.2019
Super-Gau

Das ist ja der totale Super-GAU!

Das sage ich manchmal, aber oft ist es doch ein lösbares Problem.

Den echten totalen Super-GAU gab´s heute vor 33 Jahren in Tschernobyl. Der größte anzunehmende Unfall. Im Kernkraftwerk war ein Reaktor explodiert. Große Mengen von radioaktivem Material wurden über halb Europa verteilt. Viele Menschen starben oder wurden krank, von der ökologischen Katastrophe ganz zu schweigen.

Bis heute ist die Atomenergie umstritten. Es gibt keine Möglichkeit, den Abfall, der noch Jahrtausende strahlt, sicher zu lagern.

Nun hilft es kaum, nur auf die Atomindustrie zu schimpfen, denn meinetwegen werden die ja kein Kraftwerk abschalten. Was hilft, ist die Frage: Was kann ich ändern oder dazu tun, dass weniger Atomstrom gebraucht wird?

Das fängt an bei der Wahl des Stromanbieters und hört nicht auf bei der Überlegung, wie ich Strom sparsamer verwende: Auf welche Elektrogeräte kann ich verzichten? Ist ein Trockner wirklich nötig oder trocknet die Wäsche nicht auch an der Luft? Welche Geräte kann ich nach Benutzung ausschalten statt im Stand-by-Betrieb zu belassen?

Wir können froh sein über gesundes Gras und Salat, der nicht strahlt. Die gehören zur Schöpfung Gottes, von der er selbst am Anfang gesagt hat: Siehe, es war gut!

Dass es gut bleibt, dafür sind Sie und ich mitverantwortlich.

Ein fröhliches Wochenende im Grünen wünscht Ihnen Pfarrerin Christina Lang, Ev. Kirchengemeinde Naumburg

 


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