23.04.2019
UNESCO-Welttag des Buches

Mit dem Messer fahre ich vorsichtig unter die Folie, so dass sie aufreißt. Ich lege das Messer zur Seite, entferne die Folie und klappe die beiden Deckel auseinander. Es knackt ein bisschen, man hört, wie sich die Spannung im Papier leise löst.

Ich halte die Nase zwischen die offenen Seiten. Herrlich, der Duft, wenn man ein neues Buch aufschlägt. Und jetzt ab damit auf die Couch – und der Sonntag-Nachmittag ist gerettet! Wie Urlaub!

Nehmen Sie hin und wieder noch ein Buch zur Hand?

Ich sage „noch“, weil in den letzten Jahren der Verkauf von Büchern stark zurückgegangen ist. Na klar, viele lesen jetzt auf ihrem Tablet. Aber viele lesen auch kaum noch und Bücher schon gleich gar nicht mehr. Dabei ist bewiesen, dass Lesen die Sprachkompetenz fördert, die Phantasie anregt und bildet. Ein guter Roman führt mich in andere Welten. Ich liebe das!

Heute, am 23. April, ist Welttag des Buches. Das Datum geht auf den Hl. Georg zurück. In Spanien verschenkte man sich am Namenstag des Heiligen Georg Rosen und Bücher.

Für mich als Pfarrerin ist natürlich die Bibel das Buch der Bücher. Sie ist das meistgedruckte, in die meisten Sprachen übersetzte und am weitesten verbreitete Buch der Welt. Das ganze Leben findet sich darin: Liebe und Tod, Menschen, die scheitern und welche, die das Leben gewinnen und sogar einer, der von den Toten wieder auferstanden ist!

Geschichten sind das! Das kann sich kein Mensch ausdenken!

Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie doch mal rein und reden mit anderen darüber!

Das empfiehlt Ihnen Pfarrerin Christina Lang, Ev. Kirchengemeinde Naumburg


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