Mehr davon

Seit November laufen die Fackelläuferinnen und -läufer mit dem olympischen Feuer durch Südkorea.  Wenn am 9.Februar  die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang beginnen, wird die olympische Flamme entzündet.   

Es ist mehr als eine besondere Lichtershow.  Mit diesem Ritual verbindet sich eine große Hoffnung.  Auf den Sport als friedlichen Wettkampf. Als Brücke zwischen Nationen, Kulturen und Religionen. Pyeongchang bedeutet übrigens übersetzt „Frieden und Gedeihen“.

Das olympische Feuer ist ein starkes Symbol.  Aus vielen kleinen Fackeln wird eine große, Flamme. Ein Friedenslicht. Das lässt nicht kalt. Das berührt. Denn es ist ein altes Zeichen für eine starke Hoffnung: Ein Leben in Frieden zwischen den Völkern. Der Sport scheint es möglich zu machen, jedenfalls kurzfristig.

Und langfristig? Brauchen wir unbedingt viele große und kleine Friedenslichter.

Das größte kam Weihnachten in die Welt.  In Jesus Christus, der zeigt, wie Frieden möglich wird. An ihm können wir uns orientieren.

Ein Friedenslicht wünsche ich besonders den Koreanern in Nord und Süd. Sie nähern sich gerade vorsichtig einander an. Nordkoreanische Sportler sollen teilnehmen an den Spielen.

Mögen sie dieses Licht  genießen und heller machen.

Denn wir brauchen solche friedvollen Ideen und Rituale.

Bitte mehr davon!

Das wünscht sich Cornelia Biesecke aus Eisenach.