Menschenrechte für alle

Ab und an habe ich ihren Namen in den Nachrichten gehört. Den Namen einer Bevölkerungsgruppe in China: Die Uiguren. In der Region, in der sie leben, sind sie die Mehrheit. Doch ihre Traditionen, ihre Sprache und ihre Kultur werden von den Regierenden in China unterdrückt. Wer sich dort für die Uiguren einsetzt, muss mit drastischen Strafen rechnen. Trotz dieser Gefahr sorgen Menschen dafür, dass die Uiguren und ihre Rechte nicht vergessen werden. In China, aber auch in anderen Ländern der Erde. Auch hier bei uns geschieht das. Weil die Menschenrechte überall auf der Erde für alle Menschen gelten. Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zum Beispiel. Oder das Recht auf Bildung und Gleichberechtigung, auf Meinungs- und Religionsfreiheit. Einer Gruppe von Menschen, die sich für diese Rechte der Uiguren in China einsetzt, wird heute in Weimar der Menschenrechtspreis verliehen. Gut, dass damit von unserer Region das klare Zeichen ausgeht: Menschenrechte für alle und überall! Ob das den jeweils Regierenden nun passt oder nicht - findet Kristina Kühnbaum-Schmidt, Regionalbischöfin der evangelischen Kirche in Meiningen