Ökumeneknigge

Unter dem Titel „Ökumeneknigge. Über den Umgang mit Christen“ ist jetzt in 2. überarbeiteter Auflage ein kleines Handbuch für den praktischen Gebrauch fertig gestellt worden. Es wendet sich sowohl an eine weitere Öffentlichkeit als auch an Kirchengemeinden, um eine Erstinformation zu relevanten Themen christlichen Glaubens zu liefern. Die Besonderheit des Ökumeneknigge liegt in seinem Blick auf Fragen des gegenseitigen Umgangs mit Christen aus unterschiedlichen Traditionen mit ihren jeweils spezifischen Formen und Besonderheiten.

Die Geschäftsführerin der ACK Deutschland, Dr. Verena Hammes (Frankfurt am Main), hat in ihrem Vorwort zum Ökumeneknigge auf Folgendes hingewiesen: „Dabei bietet der „Ökumene-Knigge“ viel mehr als der Titel suggeriert. Er enthält keine konkreten Verhaltensregeln im ökumenischen Bereich, er sagt nicht, wann wem die Tür aufzuhalten ist oder wer links oder rechts bei Ökumenischen Pilgerwegen zu gehen hat. Vielmehr gibt er einen Gesamtüberblick u.a. über die großen Themen der Frömmigkeit, der Theologie, der Sakramente und der Ämter. Selbstverständlich kommen auch Hilfestellungen zu Verhaltensweisen in den Blick, aber sie werden eingebettet in einen größeren Kontext, der die Rahmenbedingungen dessen er-schließt, weshalb sich einige Verhaltensweisen anbieten und manche eher nicht.“

Der Ökumeneknigge wird im Auftrag der Ökumenischen Kommission für pastorale Fragen des Bistums Magdeburg, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der Evangelischen Landeskirche Anhalts in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Sachsen-Anhalt von Jürgen Dittrich, Dorothea Laser-Merker und Brigitte Schmeja herausgegeben.

Der Ökumeneknigge kann als Broschüre zum Preis von 6,00 €/ Stück zuzüglich Versandkosten im Ökumenereferat bestellt werden (janine.midkiff@ekmd.de).

Download: Ökumeneknigge


Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland ist verbunden mit den anderen christlichen Konfessionen, die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Thüringen und Sachsen-Anhalt und in lokalen Initiativen zusammenarbeiten.

Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit den Bistümern Magdeburg und Erfurt.

Über das Leipziger Missionswerk, das Gustav-Adolf-Werk und die Mitgliedschaft in europäischen und weltweiten kirchlichen Zusammenschlüssen

pflegt die EKM Kontakte zu Kirchen und Christen in aller Welt.

Außerdem unterhält die EKM Direktpartnerschaften zu Kirchen in verschiedenen Ländern, die vom Referat für Partnerschaft und Ökumenisches Lernen im Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum gepflegt werden.

Die Arbeitsgemeinschaft Konfessionen – Religionen – Weltanschauungen fördert evangelische Identität im konfessionellen, religiösen und weltanschaulichen Pluralismus durch theologische, konfessions- und religionskundliche Arbeit, durch Gespräch, Bildung und Beratung.

Für Beratungen in Weltanschauungsfragen stehen Weltanschauungsbeauftragte zur Verfügung: Sören Brenner | Hans Michael Buchholz | Dr. Andreas Fincke | Dr. Bodo Seidel, Dr. Ariane Schneider

Regelmäßige Studientage nehmen aktuelle ökumenische Entwicklungen, die Ergebnisse ökumenischer Dialoge und Fragestellungen, die sich aus dem Miteinander verschiedener Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen ergeben, auf.

Der Werner-Krusche-Hochschulpreis fördert junge Theologinnen und Theologen, Religionspädagogen und -pädagoginnen, die sich mit Fragen nach Identität, Begegnung und Dialog beschäftigen, und gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Erkenntnisse auch einer kirchlichen Öffentlichkeit mitzuteilen.

Aus Mitteln der Kollekte „Ökumenische Arbeit in der EKM“ werden Projekte und Maßnahme aller Ebenen der Landeskirche unterstützt, die der Förderung der ökumenischen Gemeinschaft, dem ökumenischen Dialog und dem ökumenischen Lernen dienen.


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