Leitende Geistliche Mitteldeutschlands werben fuer Diakonie Fusion
Leitende Geistliche Mitteldeutschlands werben für Fusion der Diakonie
Gerade die derzeit in Ostdeutschland geführte sozialpolitische Diskussion zeige, wie sehr eine starke Diakonie in Mitteldeutschland gebraucht werde, führen die leitenden Geistlichen in dem Brief aus. In den diakonischen Einrichtungen werde direkt wahrgenommen, welche Auswirkungen sozial-, gesundheits- oder wirtschaftspolitische Entscheidungen auf die Schwächsten in der Gesellschaft hätten. Wenn es der Diakonie gelänge, in dieser Kompetenz mit einer Stimme zu sprechen, dann ließen sich gesellschaftspolitische Entwicklungen erfolgreicher als bisher beeinflussen. Kähler, Noack und Klassohn weisen auch auf die enge Verbindung von Kirche und Diakonie hin: „Kirche und Diakonie sind zwei Seiten einer Medaille. Wir verstehen die diakonische Arbeit als wesentlichen Teil unserer Aufgabe. Die Diakonischen Einrichtungen sind aus unserer Sicht lebendige Kirche. Kirche und Diakonie können nur gemeinsam den Menschen die Einladung weitersagen: Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid.“
Für die Thüringer Landeskirche und die Kirchenprovinz Sachsen könne nur mit einer Fusion der Diakonischen Werke die Föderation der Evangelischen Kirchen in Mitteldeutschland die Synergieeffekte entfalten, die von ihr erhofft würden.