PM 29 | 06.06.2005
Sachsen Anhalt beim ersten Oekumenischen Kirchentag

Viele Gruppen aus Sachsen-Anhalt beteiligen sich am ersten gemeinsamen Großereignis der Kirchen in Deutschland, dem Ökumenischen Kirchentag (OEKT) in Berlin vom 28. Mai bis 1. Juni. Mehrere hundert Teilnehmer aus der Region haben sich als Dauergäste angemeldet, weitere Tagesgäste werden folgen.

Gemeinsame Presseinformation der Ev. Landeskirche Anhalts, der Kirchenprovinz Sachsen und des Bistums Magdeburg

Viele Gruppen aus Sachsen-Anhalt beteiligen sich am ersten gemeinsamen Großereignis der Kirchen in Deutschland, dem Ökumenischen Kirchentag (OEKT) in Berlin vom 28. Mai bis 1. Juni. Mehrere hundert Teilnehmer aus der Region haben sich als Dauergäste angemeldet, weitere Tagesgäste werden folgen. Unter dem Leitwort "Ökumenische Bausteine in Sachsen-Anhalt" präsentieren sich die Kirchen aus Sachsen-Anhalt an einem gemeinsamen Stand auf der AGORA. Kirchenpräsident Helge Klassohn (Landeskirche Anhalts) sowie die Bischöfe Leo Nowak (Bistum Magdeburg) und Axel Noack (Kirchenprovinz Sachsen) erhoffen sich vom Kirchentag wesentliche Anstöße für engere Beziehungen der christlichen Kirchen in der Bundesrepublik. "Auch wenn das Verhältnis zwischen den Kirchen in Sachsen-Anhalt wirklich gut ist", meint Bischof Nowak, "so gibt es auch viele Gelegenheiten, die wir ungenutzt verstreichen lassen." Vor allem die Arbeit an der Basis, das Miteinander der Gemeinden, könne vielerorts weiter verbessert werden. Die gemeinsame Vorbereitung des Kirchentags auch auf Gemeindeebene und gemeinsame Fahrten evangelischer und katholischer Christen nach Berlin versteht Nowak als ein "wirklich gutes Zeichen" des Miteinanders. Alle drei Kirchenoberen ermunterten Sachsen-Anhalts Christen kürzlich mit einem gemeinsamen Aufruf, zum OEKT nach Berlin zu fahren. Mit Blick auf die geringe Anzahl der Christen in Ostdeutschland betonten Nowak, Klassohn und Noack: Mit Bedacht lade der Kirchentag nach Berlin ein, denn dort wie in den meisten anderen Teilen Ostdeutschlands gehörten weniger als 50 Prozent der Menschen einer Religionsgemeinschaft an. "Für uns Christinnen und Christen gilt es, inmitten dieser realen Welt Zeugnis zu geben von der befreienden Botschaft Jesu Christi"; dieser Glaube solle auf dem Kirchentag "als beglückende Erfahrung sichtbar werden".

Aus dem Bistum Magdeburg fahren unter anderem folgende Gruppen,
die Ihnen zur Berichterstattung zur Verfügung stehen:
- Halle - mehr als 30 Jugendliche mehrerer Gemeinden; Karl Kindl, Tel. (03 45) 2 90 75 11
- Magdeburg - Jugendliche und Erwachsene; Matthias Hamann, Tel. (03 91) 59 61-300
- Schönebeck, katholische und evangelische Christen; Peter Blaszcyk, Tel. (03 92 98) 2 71 68
- Stendal, sieben Jugendliche und einige Erwachsene; Ronald Kudla, Tel. (0 39 31) 21 63 59
- Wittenberg - katholische und evangelische Christen; Paul Christian, Tel. (0 34 91) 40 58 47

Aus Anhalt fahren unter anderem rund 30 Bläser/-innen und 80 Jugendliche der Evangelische Jugend als Dauerteilnehmende zum Kirchentag. Einige weitere Jugendgruppen aus Kirchenge-meinden, sowie Gemeindegruppen sind ebenfalls angemeldet. Für Tagesausflüge bieten einige Gemeinden Busfahrten an, Informationen und Anmeldung bei allen Pfarrämtern.
Ansprechpartner Kreisjugendwart Andreas Janßen, Tel. 01 70 / 212 67 62

Die mitteldeutschen Kirchenzeitungen: Der Sonntag, Die Kirche, Glaube und Heimat sowie der Tag des Herrn - berichten gemeinsam vom Kirchentag und bilden für diese Zeit eine gemeinsame Redaktion.

Magdeburg/ Dessau - 26. Mai 2003 


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