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Spiegelsaalgespräch in Magdeburg: „Ignorieren, Beobachten, Streiten“

Umgang mit rechtspopulistischen Positionen in Kirche und Gesellschaft

Unter dem Titel „Ignorieren, Beobachten, Streiten – Vom Umgang mit rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen in Kirche und Gesellschaft“ steht das Spiegelsaalgespräch am
Donnerstag (15. März, 19 Uhr) in Magdeburg (Hegelstr. 1).

 

Veranstaltungstext:

Seit dem politischen Aufstieg der AfD und den anhaltenden Demonstrationen von PEGIDA hat sich die politische Stimmungslage in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen stark verändert. Tabubrüche, Grenzüberschreitungen und harte Polemik bestimmen an vielen Stellen den Diskurs. Rechtsextreme Eliten versuchen, ihre Positionen zu platzieren, und Differenzierungen werden durch die oft hochemotionale Debatte erschwert. Wie wird in Kirche und Gesellschaft damit umgegangen und was kann der Kirche empfohlen werden, der doch aufgegeben ist: „Gib niemanden verloren“?
 

Es diskutieren:

  • Jochen Bohl, Landesbischof i.R. der Evangelisch-Lutherischen Kirche Sachsens
  • Prof. Dr. Georg Ruhrmann, Kommunikationswissenschaftler, Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • Jochen Hollmann, Leiter des Verfassungsschutzes Sachsen-Anhalt
  • Ilse Junkermann, Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland

 

Moderiert wird der Abend von Friedrich Kramer, Direktor der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt. Veranstalter des Spiegelsaalgesprächs ist der Beauftragte der Evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung in Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V. in Lutherstadt Wittenberg.

RÜCKFRAGEN

Friedemann Kahl, 0151-59128575