Ein entspannter Zeitplan

Nach dem Erscheinen des Gemeindebriefes ist für den Arbeitskreis vor dem Erscheinen des Gemeindebriefes.

Der Gemeindebrief ist ein wichtiges Informationsmedium in den Kirchengemeinden. Im Zeitalter von SMS und E-Mail ist ein geplanter Brief mit einer Fülle von ausführlichen Informationen und Hinweisen eine große Herausforderung, die ein engagiertes und gutes Miteinander von Ehren- und Hauptamtlichen braucht, um zu gelingen. Der Gemeindebrief soll seine Adressaten ansprechen und pünktlich mit präzisen Informationen erscheinen. Seine Erstellung soll das Arbeitszeitbudget der haupt- und ehrenamtlich Verantwortlichen nur mäßig in Anspruch nehmen.

Sinnvoll können diese Ziele durch einen Arbeitskreis „Gemeindebrief“ verwirklicht werden. Ehren- und Hauptamtliche aus den verschiedenen Arbeitsfeldern und Generationen der Gemeinde tragen Termine zusammen und erbitten Beiträge aus dem Gemeindeleben. Satz und Layout werden (ggf. mit professioneller Hilfe) abgestimmt. Das ganze geschieht mit einem entspannten Zeitplan: Nach dem Erscheinen des Gemeindebriefes ist für den Arbeitskreis vor dem Erscheinen des Gemeindebriefes. Spätestens acht Wochen vor dem Erscheinen beginnt die Arbeit für die nächste Ausgabe.

Zeitleiste:
a) 8. Woche vor Erscheinen – Anfragen
Wer schreibt welchen Artikel? (Andacht, Berichte aus den Arbeitsfeldern, Ankündigungen von Veranstaltungen, Mitteilungen aus dem Gemeindekirchenrat und dem Büro, Geburtstage u. a. m.); erste Zusammenschau der anstehenden Termine (Gottesdienstplan und Veranstaltungen)

b) 6. Woche vor Erscheinen – Auswahl der Artikel:
Welche Artikel können übernommen werden, wo sind redaktionelle Eingriffe nötig, erste Überlegungen zu Layout und Satz (Verteilung von Bild und Text) – sollen Bibelstellen, Gedichte u. ä. abgedruckt werden? Präzisierung der Termine

c) 4. Woche vor Erscheinen – Korrektur Abstimmungen:
Die übernommenen Artikel haben ihre endgültige Form, es gibt erste Überlegungen zur Verteilung von Bild und Text, Darstellung der Termine usw., letzte Terminveränderungen werden eingearbeitet. Am Ende der Woche ist Redaktionsschluss.

d) 3. Woche vor Erscheinen:
Der Gemeindebrief erhält sein Layout. Hier ist, wenn möglich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

e) 2. Woche vor Erscheinen: Vervielfältigung bzw. Druck

Verteilung und Auslage
Hin und wieder gibt es eine Reflexion über den Brief: Sollen Berichte veröffentlicht werden oder geht es nur um die Termine? Wer ist der Adressatenkreis? Auf welchen Wegen erfolgt die Verteilung? Über den Arbeitskreis hinaus können interessierte Gemeindeglieder zu solchen Reflexionsrunden eingeladen werden, um den Blick auf das Produkt Gemeindebrief zu erweitern.

Gutes Gelingen!
Elisabeth Müller, Gemeindedienst der EKM