EKM hat neue Gleichstellungsbeauftragte

Dorothee Land hatte sich im Dezember vergangenen Jahres im Landeskirchenrat vorgestellt und wurde als neue Gleichstellungsbeauftragte der EKM bestätigt.

Sie war lange Jahre Landesjugendpfarrerin, ist bekannt für ihr Projekt zu „Glaubenskursen im Osten Deutschlands“ und arbeitet im Pastoralkolleg Drübeck mit einer halben Stelle als Studienleiterin zur Fortbildung in den ersten Amtsjahren (FEA).

 

Was ist Ihr Beruf?
Ich bin Pfarrerin.

Was tun Sie momentan in der EKM?
Mit einer halben Stelle bin ich Studienleiterin für die Fortbildung in den ersten Amtsjahren am Pastoralkolleg der EKM, mit einer weiteren halben Stelle habe ich in unterschiedlichen Veränderungsprozessen mitgearbeitet, Fortbildungen angeboten und war beratend unterwegs.

Wann und wie starten Sie offiziell ins neue Amt?
Die neue Aufgabe beginnt am 1.1.2018. Es ist schön, dass für den Übergang auch Frau Stegemann als bisherige Vakanzvertreterin da ist und mir alles in Ruhe übergeben kann. So kann ich gut an Bestehendes anknüpfen.
Damit verbunden ist auch der Umzug ins neue Büro, die Wahrnehmung erster Termine, aber vor allem viele Gespräche, um das Arbeitsfeld und die Akteure und Akteurinnen darin kennenzulernen.

Was reizt Sie an der neuen Aufgabe?
Mich reizt die Vielfalt der Aufgaben von Beratung über Netzwerk-, Gremien- und inhaltlicher Arbeit bis hin zu dem Auftrag Lobbyistin für Themen der Gleichstellungsarbeit zu sein und dass all das mit der Fragestellung verbunden ist, wie dadurch Veränderungsprozesse in unserer Kirche sinnvoll unterstützt werden können. Die erste Aufgabe wird sein, zu schauen, welcher bzw. welche Schwerpunkte innerhalb der begrenzten Ressourcen zu setzen sind. Da freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit dem Beirat für Gleichstellungsfragen, auf die Kontakte zu Interessierten in kirchlichen und gesellschaftlichen Kontexten und auf die Arbeit in den Gremien. Erste Themenwünsche sind auch schon formuliert: Attraktivität für Leitungsstellen der mittleren Ebene insbesondere für Frauen – Wie lässt sie sich erhöhen? Diversität und Chancengerechtigkeit als Gestaltungsmerkmal in der Arbeit auf allen Ebenen unserer Kirche. Erkunden, ob es diesbezüglich für die GKR-Wahlen in 2019 Impulse braucht. Letztlich die Arbeit an den Haltungen und wie Menschen sich mit ihren Begabungen und Kompetenzen entfalten können. Alles große Themen, die auf ihre Relevanz für Landeskirche, Kirchenkreise und Gemeinden zu prüfen sind. Denn ich will vor allem das aufgreifen, wo es auch wirklich einen Bedarf gibt. Insofern bin ich auch darauf angewiesen, dass konkrete Erwartungen an mich herangetragen werden. Welche dann wann und wie aufgegriffen werden können, wird sich zeigen.