EKM zeigt auf Thüringen-Ausstellung Präsenz

Premiere für die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands: Erstmals wird die EKM mit einem eigenen Stand auf der diesjährigen Thüringen-Ausstellung vom 24. Februar bis 4. März auf der Erfurter Messe vertreten sein.

„In einem Umfeld, in dem Unterhaltung und Konsum im Vordergrund stehen, wollen wir als Kirche mit Themen unseres Glaubens Präsenz zeigen“, sagte Matthias Ansorg, der Leiter des Gemeindedienstes der EKM in Neudietendorf. Der Gemeindedienst wird während der zehn Messetage ebenso präsent sein wie die Evangelische Akademie, Vertreter von Kinder- und Jugendpfarramt, der Frauenarbeit und verschiedener Dezernate im Landeskirchenamt sowie die Kirchenzeitung "Glaube und Heimat".

Das EKM-Vorbereitungsteam hat sich viele Gedanken gemacht, wie der Auftritt der EKM ansprechend gestaltet werden kann. So wird es eine Präsentation geben, die schon von der Optik her Aufmerksamkeit erregt. Sie führt in die Begegnung mit den großen Lebensthemen Geburt, Erwachsenwerden, Partnerschaft, Altwerden und Sterben – alles Themen, zu denen Glaube und Kirche durchaus etwas beizutragen haben. „Es geht uns nicht um platte Missionierung. Wir wollen als Gesprächspartner für die Menschen da sein und ganz bewusst Anregungen für die Auseinandersetzung mit Kirche und Glaube in einem säkularisierten Umfeld geben“, so Matthias Ansorg. So wird es unter anderem auch eine interaktive Stellwand geben, bei der eine verständliche und vor allem zeitgemäße Auseinandersetzung mit den 10 Geboten im Mittelpunkt steht. |„Wir sind gespannt, wie die Menschen unser Angebot annehmen“, so der Theologe.

Aber auch in anderer Hinsicht verspricht der Auftritt der EKM Aufmerksamkeit zu erregen: Der Stand der EKM wird im Eingangsbereich der Messe, gleich neben dem Stand der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde zu finden sein. Diese rückte durch den geplanten Bau einer Moschee in Erfurt-Marbach ins Licht der Öffentlichkeit. „Mit unserer unmittelbaren Nachbarschaft zur Ahmadiyya-Gemeinde leisten wir einen sichtbaren Beitrag für Toleranz und die angstfreie Auseinandersetzung mit anderen Religionen“, so Ansorg.