Stiftung Orgelklang sucht die „Orgel des Jahres“

Online-Abstimmung bis Ostern

Über zwanzig Förderzusagen konnte die Stiftung Orgelklang im vergangenen Jahr für die Erhaltung historischer Orgeln geben. Zwölf Instrumente wurden dabei exemplarisch vorgestellt – jetzt treten diese „Orgeln des Monats“ zur Wahl der „Orgel des Jahres 2017“ an. Auf www.orgeldesjahres.de können Interessierte bis Ostern ihre Stimme abgeben und mit ein wenig Glück sogar einen wertvollen Preis gewinnen.

Zur Wahl stehen Instrumente aus verschiedenen Epochen und fast allen Regionen der Bundesrepublik, Orgeln bekannter Stadtkirchen wie kleiner Dorfkirchen. So tritt beispielsweise die Sauer-Orgel im Bergmannsdom Essen gegen die Orgel der Kirchengemeinde in Fünfeichen ganz im Osten der Republik an.

„Jede Orgel ist einzigartig und erzählt ihre eigene Geschichte“, sagt Catharina Hasenclever, Leiterin des Stiftungsbüros. Viele Orgeln sind vom Verfall bedroht, darunter oftmals kleine historisch wertvolle Instrumente. „Sie sollen uns und künftigen Generationen nicht verloren gehen. Dafür setzt sich die Stiftung Orgelklang gemeinsam mit vielen Unterstützern ein!“, fasst die promovierte Kunsthistorikerin zusammen.

Die „Orgel des Jahres“ soll das Engagement der Stiftung Orgelklang stärker in das öffentliche Bewusstsein tragen, gleichzeitig will sie das Engagement der Kirchengemeinden sowie der zahllosen Spender und Spenderinnen würdigen. Die Stiftung Orgelklang gehört zur Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa).

Die Stiftung Orgelklang gehört zur Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa). 2018 fördert sie 14 Projekte in einem Gesamtumfang von 64.000 Euro. Weitere Informationen finden sie auf www.stiftung-orgelklang.de.