Umfrage der Thüringer Migrationsbeauftragten zur ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe

Erfurt (epd). Ehrenamtliches Engagement stellt in der Geflüchtetenhilfe aus Sicht von Thüringens Migrationsbeauftragter Mirjam Kruppa einen entscheidenden Faktor beim Integrationsprozess dar. Dieser Einsatz vieler Menschen sei insbesondere nach dem Sommer 2015 einer der Gründe dafür, "dass wir in Thüringen in Sachen Integration auf einem guten Weg sind", sagte Kruppa am Freitag in Erfurt.

Auch die Zugewanderten selbst brächten sich mehr und mehr ehrenamtlich ein. Von staatlicher Seite seien die Rahmenbedingungen geschaffen und optimiert worden, doch letztlich hänge Integration von der Offenheit der Menschen ab. "In der Geflüchtetenarbeit Aktive nehmen hier eine wichtige Schlüsselfunktion ein", so Kruppa.

Dabei gehe es längst nicht mehr nur um Kleiderkammern und Hilfe bei Behördengängen, sondern vielmehr um Teilhabe am alltäglichen gesellschaftlichen Leben. Mit Hilfe einer laufenden Umfrage will Kruppa bis zum 20. Februar Rückmeldungen und Einschätzungen von den Aktiven in der Geflüchtetenarbeit einholen. Es gehe um die Frage, wie die Ehrenamtlichen ihr Engagement in der Geflüchtetenhilfe sähen, aber auch darum, was sich seit 2015 bewährt habe oder was eher nicht. "Wo fühlt man sich ermutigt oder vielleicht auch enttäuscht? An welcher Stelle wird mehr Unterstützung gewünscht?", möchte die Beauftragte wissen. Ziel sei es, die Ehrenamtlichen durch passgenaue Angebote noch besser unterstützen zu können.

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