Vorstellung der Kandidaten für Regionalbischofsamt | Entscheidung fällt am Freitag

Die beiden Kandidaten für das Regionalbischofsamt für den Propstsprengel Gera-Weimar, Dr. Friederike Spengler und Kristóf Bálint, haben sich am Donnerstagnachmittag in Erfurt der EKM-Landessynode vorgestellt.

Die Vorstellungs-Videos sind abrufbar unter: Dr. Spengler https://www.youtube.com/watch?v=MAcT4OTAxbM&feature=youtu.be&t=1414 und Bálint https://www.youtube.com/watch?v=MAcT4OTAxbM&feature=youtu.be.

Die Wahl ist für Freitag (23. November 2018) um 9 Uhr angesetzt. Im ersten Wahlgang ist eine Zweidrittel-Mehrheit erforderlich, im zweiten ebenso. In einem möglichen dritten Wahlgang reicht die einfache Mehrheit.

Der bisherige Regionalbischof, Propst Diethard Kamm, geht zum 30. November in den Ruhestand. Die beiden Kandidaten hat der Bischofswahlausschuss nominiert.

Pfarrerin Dr. Friederike Spengler wurde 1968 in Leipzig geboren und hat nach ihrem Schulabschluss zunächst als Kinderdiakonin und Psychiatrie-Pflegerin gearbeitet. 1989 schloss sie ein Theologie-Studium in Jena, Marburg und Erfurt an. Im Anschluss arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl „Systematische Theologie und Ethik“ an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, promoviert hat sie in Heidelberg. Ihr Vikariat absolvierte sie in Sömmerda, dann war sie als Pfarrerin in Artern und Klettbach sowie als Schulpfarrerin im Kirchenkreis Weimar tätig. Seit 2011 arbeitet sie im Landeskirchenamt in Erfurt als Pfarrerin im Landeskirchenamt und persönliche Referentin der Präsidentin. Sie engagiert sich außerdem als Dozentin, unter anderem an der Trauerakademie Erfurt sowie in der Trauerarbeit für Familien und in der Kinderarbeit. Friederike Spengler ist verheiratet und hat drei Kinder.

Superintendent Kristóf Bálint wurde 1965 in Budapest geboren. Er absolvierte nach dem Schulabschluss in Gera zunächst eine Lehre als Koch, danach ließ er sich zum Kinder- und Jugenddiakon ausbilden. Er arbeitete unter anderem als Gemeindediakon in einer Kirchengemeinde in Erfurt sowie als Studienleiter am Pädagogisch-Theologischen Zentrum der Thüringer Landeskirche. Von 1993 bis 1999 schloss sich ein Theologie-Studium in Jena an. Sein Vikariat absolvierte er unter anderem in Ichtershausen, danach war er als Pfarrer in Finsterbergen und Stotternheim tätig. Seit 2012 ist er Superintendent im Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen. Er engagiert sich als Mitglied der Landessynode und ist dort Vorsitzender des Ausschusses Kinder, Jugend und Bildung. Zudem ist er Mitglied der Archivpreis-Jury und der Jury „Familiengerechte Kirchengemeinde“ der EKM. Kristóf Bálint ist verheiratet und hat drei Kinder.


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