16.06.2005
R wie Reich Gottes

Das Matthäus- und das Markusevangelium berichten, dass Jesus mit der Verkündigung der Nähe des Reiches Gottes (Himmelreich), vgl. Matthäus 4,17; Markus 1,15 sein öffentliches Wirken begonnen hat.

So proklamiert Jesus den Herrschaftsantritt Gottes über die ganze Welt.
Menschen sollen an der Herrschaft Gottes teilhaben. Das geschieht, indem sie die Botschaft vom Reich Gottes hören und annehmen. Diesen Vorgang bezeichnen die Evangelien als Umkehr/Buße.

Jesus bringt die Herrschaft Gottes in der Welt zur Geltung, indem er Sünde vergibt, Dämonen austreibt und denen, die an ihn glauben, schon jetzt Anteil am wahren Leben gibt.

Die Gottesherrschaft ist eine zukünftige Größe. Sie bedeutet einen neuen Zustand aller Dinge. Leid und Schmerz, Sünde und Tod, Bosheit und dämonische Mächte und Gewalten wird es nicht mehr geben (vgl. Offenbarung 21,4). Die Gottesherrschaft ist aber kein Jenseits, das ewig von der Erde geschieden bleibt. Es ist Reich Gottes für diese Welt (vgl. Matthäus 5,5).


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